„Animal Crossing: New Horizon“

Virtuelle Kaufland-Filiale taucht in beliebtem Videospiel auf - „wie cool ist das denn?“

Der Charakter „Phil Leita“ steht auf der Kaufland-Insel im Videospiel „Animal Crossing: New Horizon“ neben einem EInkaufwagen.
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Auf der Kaufland-Insel im Videospiel „Animal Crossing“ können Spieler die Welt eines Lebensmittelmarktes erkunden.
  • Julian Baumann
    VonJulian Baumann
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Die Discounterkette Kaufland eröffnete eine neue Filiale im beliebten Videospiel „Animal Crossing“. Facebook-Nutzer sind von der „Kaufisland“ begeistert.

Neckarsulm/Kaufisland - Die Discounterkette Kaufland mit Hauptsitz im baden-württembergischen Neckarsulm (Kreis Heilbronn) betreibt 1.300 Filialen in acht Ländern. Als erster und bislang einziger Lebensmittelhändler der Welt ist das Unternehmen nun sogar Teil des weltweit erfolgreichen Videospiels „Animal Crossing: New Horizon“, wie Kaufland in einer Pressemitteilung bekannt gab. Die Zusammenarbeit von Kaufland und der Agentur 1-2-Social soll die Welt des Lebensmitteleinzelhandels erlebbar machen und auch einen Blick hinter die Kulissen werfen.

In den vergangenen Monaten wuchs der Einzugsbereich von Kaufland deutschlandweit massiv an. Das Kartellamt gab Kaufland im Dezember 2020 grünes Licht für die Übernahme von 92 Real-Filialen. Seitdem schlossen unzählige ehemalige Real-Filialen ihre Türen und eröffneten als Kaufland wieder. Nun ist Kaufland also auch in die virtuelle Welt expandiert und bietet die Waren auf der eigenen Insel im Spiel „Animal Crossing“ an. Die Marketingaktion entwickelte sich in kurzer Zeit zum regelrechten Volltreffer, wie zahlreiche begeisterte Kommentare auf Facebook zeigen.

Kaufland in beliebtem Videospiel „Animal Crossing“: Spieler erkunden die Welt eines Lebensmittelmarktes

Das Videospiel „Animal Crossing: New Horizons“ ist eine sogenannte Lebenssimulation, die am 20. März 2020 weltweit für die Nintendo Switch veröffentlicht wurde. Der Spieler zieht dabei in eine Stadt, die von Tieren bewohnt ist und interagiert mit diesen. Zu Beginn des Spiels muss gewählt werden, ob man auf eine Insel in der Nord- oder Südhemisphäre ziehen möchte. Danach wählt der Spieler eine von vier zufallsgenerierten Inseln aus. Eben eine solche Insel gibt es nun auch von Kaufland. Sie heißt „Kaufisland“ und ist ebenfalls von Tieren bewohnt, schreibt das Unternehmen aus Baden-Württemberg.

Auf der Kaufland-Insel erkundet der Spieler die Welt eines Lebensmittelmarktes. Deswegen lautet das Motto der Insel auch „Machen macht den Unterschied“, was zugleich auch das Motto der Nachhaltigkeitsstrategie von Kaufland ist. „Im Spiel machen wir Nachhaltigkeit erlebbar“, erklärt Lavinia Ahmad, Leiterin Nachhaltigkeit bei Kaufland. „Unsere Insel zeigt, wo die Lebensmittel herkommen und was beispielsweise mit den Pfandflaschen passiert, wenn sie in unseren Pfandautomaten landen.“ Dieses Konzept zieht sich bei „Animal Crossing“ über die gesamte Kaufland-Insel. Es gibt Parkplätze für Fahrräder und E-Roller, Solaranlagen, Windkrafträder und die Spieler erfahren, wie sie einen Beitrag zum Umwelt-, Klima- und Artenschutz leisten können.

„Kaufisland“ in „Animal Crossing“ wird zum Marketing-Hit: „Da steckt so viel Liebe zum Detail drin“

Die Kaufland-Insel im Videospiel „Animal Crossing“ bietet laut der Pressemitteilung viele verschiedene Aktivitäten. So können die Spieler beispielsweise Früchte anbauen, Lebensmittel verkaufen, in einer Open-Air-Küche kochen oder in einem Café entspannen. Hauptcharakter auf der Insel ist der selbst gestaltete „Phil Leita“, eine Anspielung auf den „Filialleiter“, der mit seinen Mitarbeitern und Lieferanten die Insel betreibt. Spieler erreichen die „Kaufisland“ über den Dream-Code DA-3829-9221-8851, der auf den Social-Media-Kanälen von Kaufland geteilt wird.

Auf der Facebook-Seite von Kaufland zeigen sich die Nutzer über die Integration der Handelskette aus Baden-Württemberg in das beliebte Videospiel begeistert. „Wie cool ist das denn“, schreibt eine Nutzerin. „Super coole Idee, ich komme auf jeden Fall mal vorbei“, kommentiert eine andere. Die Insel in „Animal Crossing“ scheint bei der Kaufland-Community durchweg positiv anzukommen. „Ich bin gerade wieder zurück und bin echt begeistert“, berichtet eine Nutzerin. „Da steckt so viel Liebe zum Detail drin und die Bewohner sind mega süß.“

Ob die Marketingaktion auch mehr Kunden in die realen Filialen von Kaufland treiben wird, wird sich zeigen. In der virtuellen Welt kommt die Kooperation aber bislang sehr gut an. Kaufland ist aber nicht das erste Unternehmen aus Baden-Württemberg, das in einem Videospiel zu finden ist. Die Macher von „Cyberpunk 2077“ stellten Porsche eine Frage - die Antwort kam sofort. Der ikonische 911 rast deshalb auch im Jahr 2077 durch eine virtuelle und dystopische Großstadt.

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