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Verwirrung bei Kaufland: Kunden mit „Kaufland-Card“ müssen mehr bezahlen als die ohne

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Von: Nadja Pohr

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Eine Kaufland-Filiale in der Thebäerstrasse in Ehrenfeld.
Die ausgeschriebenen Preise im Online-Shop sorgten für Verwirrung bei Kaufland-Kunden. © Christoph Hardt/IMAGO

Im Online-Shop von Kaufland kam es zur Verwirrung bei den Kunden: Einige Angebote waren durch die Kaufland-Card plötzlich teurer ausgeschrieben als ohne.

Neckarsulm - Der Lebensmittelhändler Kaufland bietet seinen Kunden ein breites Sortiment und häufig auch unschlagbare Produkt-Angebote. Für seinen Online-Marktplatz erhielt Kaufland sogar zuletzt eine Auszeichnung. Dadurch gehört das Unternehmen aus Baden-Württemberg zu den wichtigsten Marken in Deutschland.

Dennoch wird der Marktplatz von Kaufland häufig infrage gestellt, da Ware dort häufig zu teils übertriebenen Preisen angeboten werden. Unter anderem entdeckten Kunden auch Produkte, die in Deutschland eigentlich verboten sind. Im Online-Shop kam es nun erneut zu einer großen Verwirrung bei den Kaufland-Kunden.

Angebote für Kunden mit Kaufland-Card plötzlich teurer als für die, die keine haben

Aufmerksamen Kunden ist im Online-Shop ein interessantes Detail aufgefallen. Normalerweise können durch die Kaufland-Card einige Angebote günstiger erworben werden. Im Online-Shop ist die Preisauszeichnung für die Besitzer der Kundenkarte jedoch plötzlich teurer als ohne.

Beispielsweise wird eine Kinder-Bettwäsche für 45,87 Euro mit der Vorteilskarte und für 17,99 Euro ohne angeboten. „Nur gut, wenn man die Kaufland-Card hat“, schreibt eine Kundin amüsiert und ergänzt, dass diese bei den Preisen aber wohl eher zu Hause gelassen wird. In ihrem Beitrag teilt sie noch weitere verwirrende Preisauszeichnungen von Kaufland. Mittlerweile hat sich der Lebensmittelhändler jedoch für die Verwirrung entschuldigt: „Hier scheint sich tatsächlich ein Fehler eingeschlichen zu haben.“

Kaufland-Kunden wollen lieber Payback-Karte

Nach der Übernahme von Real durch Kaufland fordern einige ehemalige Real-Kunden von der Schwarz-Gruppe ohnehin die Einführung eines anderen Services: die Rückkehr der Payback-Karte. Um sich die Vorteile der Payback-Karte zu sichern, würden viele Kunden lieber einen Umweg in Kauf nehmen, als bei Kaufland einzukaufen.

Auch der Service der Discounterkette Lidl, ebenfalls Teil der Schwarz-Gruppe, fiel zuletzt bei den Kunden durch. Auf Facebook rechneten einige hart mit dem mangelhaften Service von Lidl ab. Bei ihnen kam es zuvor zu erheblichen Problemen mit Retouren.

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