Scan&Go

Kaufland testet Bezahlsystem, das Anstehen an der Kasse überflüssig macht

Handscanner für das K-Scan System von Kaufland in Sinsheim.
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In der Kaufland-Filiale in Sinsheim können die Kunden ihren Einkauf selbst mit Handgeräten scannen und bezahlen.
  • David Frey
    VonDavid Frey
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Kaufland testet in ausgewählten Filialen sein Scan&Go-System für einen deutschlandweiten Einsatz. Schlangen an den Kassen könnten bald der Vergangenheit angehören.

Sinsheim - In einem Twitter-Video der Supermarktkette Kaufland zur Neueröffnung einer Filiale in Sinsheim (Rhein-Neckar-Kreis) ist zu sehen, dass es dort im Eingangsbereich Handscanner gibt. Dabei handelt es sich um das eigene Scan&Go-System „K-Scan“.

Kunden können mit den Geräten schon während des Einkaufs selbstständig die Waren in ihren Einkaufswagen scannen und sich am Ende einen Code generieren lassen, den man dann für das Bezahlen an Self-Check-Out-Terminals beziehungsweise Selbstbediener-Kassen benötigt.

Kaufland testet „K-Scan“ per Handscanner und Kaufland-App für Einsatz in Deutschland

Mit diesem System müssten Kunden bei Kaufland nicht mehr in riesigen Schlangen an den Kassen anstehen. „K-Scan“ wird bereits in Kaufland-Märkten in Rumänien oder Tschechien genutzt. Neben den Handgeräten lassen sich die Produkte auch über die Kaufland-App scannen, in der auch die digitalen Kassenbons und das Treuepunkte-System verwaltet werden.

Ob und wann Scan&Go auch in Deutschland flächendeckend Einzug findet, steht bislang noch nicht fest. „In Deutschland befinden wir uns aktuell noch in der Testphase. Zu unseren Testfilialen gehört unter anderem unsere Filiale in Sinsheim“, erklärte Annegret Adam, Sprecherin von Kaufland, gegenüber 24RHEIN*.

Selbstscan und Bezahlung durch Kunden könnte Mitarbeiter von Kaufland entlasten

Das System könnte neben einer Erleichterung für die Kunden auch eine Entlastung der Kaufland-Mitarbeiter bedeuten, die sich zum Jahresende nach einer Corona-Prämie auch über ein Weihnachtsgeld freuen dürfen. Die Supermarktkette war zuletzt jedoch in die Kritik geraten, nachdem ein Kaufland-Kunde entsetzt angesichts des Verkaufs eines „Nazi-Hefts“ in der Magazinabteilung war. Ein Shitstorm auf der Facebook-Seite des Unternehmens war die Folge.*24rhein.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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