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Lidl-Markenbotschafter Slavik Junge äußert sich zum Krieg in der Ukraine - Fans reagieren fassungslos

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Von: Sina Alonso Garcia

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Verleihung „Deutscher Comedy Preis“ Slavik
Der Youtuber und Lidl-Markenbotschafter Slavik verfasste einen Beitrag auf Instagram, der für Verwirrung sorgte. © Rolf Vennenbernd/dpa

Während zahlreiche Menschen Worte des Mitgefühls für die ukrainische Bevölkerung finden, irritiert der Youtuber Slavik Junge mit einem Statement im Netz - und erntet Unverständnis.

Kiew - Kein anderes Thema beschäftigt Menschen weltweit aktuell so stark wie der Ukraine-Krieg. Nachdem Russlands Präsident Putin das Feuer auf sein Nachbarland eröffnet hat, scheint in Europa nichts mehr wie zuvor. Das russische Militär ist bereits bis zur Hauptstadt Kiew vorgerückt, es gibt Raketenangriffe und heftige Gefechte. Bürger flüchten sich in Bunker und Metrostationen oder versuchen, das Land zu verlassen.

Influencer Slavik Junge zum Krieg in der Ukraine: „Man sollte sich weder auf die eine noch auf die andere Seite schlagen“

Im Netz äußerten zahlreiche Menschen Solidaritätsbekundungen mit der ukrainischen Bevölkerung. Während sich die meisten klar gegen Russland aussprechen, irritiert der Youtuber Slavik Junge, Markenbotschafter von Lidl, mit einer Aussage im Netz. In seiner Instagram-Story schreibt er: „Man sollte sich weder auf die eine noch auf die andere Seite schlagen.“ Den beteiligten Regierungen in dem Konflikt gehe es um Wirtschaftsinteressen. „Und leiden muss wie immer das Volk.“ Er schlage ein „1 zu 1 der Staatsoberhäupter vor, anstatt „das normale Volk gegeneinander aufzuhetzen.“

Kritik an Lidl-Markenbotschafter Slavik: „Wer hat denn wen angegriffen?“

Slaviks Statement, dass er sich weder für Russland noch für die Ukraine aussprechen wolle, stieß zunächst auf Unverständnis. Auf der Facebook-Seite von Lidl teilte ein Nutzer Slaviks Beitrag und appellierte an den Discounter, bezüglich der Aussagen des Markenbotschafters Stellung zu nehmen. „Wer hat denn wen angegriffen?“, fragt auch ein Instagram-Nutzer und wirft Slavik vor, sich nur, weil er selbst Russe sei, nicht klar zu positionieren. Slavik teilte die Direktnachricht des Nutzers mit seinen Followern und antwortete öffentlich: „Abgesehen davon, dass ich ukrainische und russische Wurzeln habe, meinte ich genau das. Weder das ukrainische noch das russische Volk können etwas dafür, noch wollen sie Krieg.“

Nachdem Slaviks Aussage zunächst Irritationen hervorrief, stellte er durch seine Erklärung klar, dass es ihm mehr darum ging, die Menschen in Russland und der Ukraine nicht gegeneinander aufzuhetzen - und nicht Russland in Schutz zu nehmen, wie sein Statement unterschwellig suggerierte.

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