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Mercedes vor Audi – das sind die Umsatz-Gewinner der Autohersteller

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Von: Dominik Jahn

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Automobilwirtschaft BW
Mercedes verdient mehr als Audi – die Umsatz-Gewinner der Autohersteller © dpa/ Sebastian Gollnow

Audi verdient weniger als Mercedes und muss seine Umsatz-Prognosen für 2022 anpassen. Die Autobauer aus Stuttgart liegen in einer Studie zu den 16 größten Unternehmen auf Platz eins.

Die Automobilindustrie in der Krise? Audi vor dem Aus? Gegenüber echo24.de hat sich der Konzern bereits zu den Pleite-Äußerungen aus der Vorstandsebene und den Folgen geäußert. Doch laut aktuellen Beichten geht es den Autobauern gar nicht so schlecht. An der Spitze der Umsatz-Gewinner steht dabei Mercedes. Die Stuttgarter verdienen mehr als Audi.

Laut der Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY) lag der Gesamtumsatz und der Gesamtgewinn im laufenden Geschäftsjahr der 16 analysierten Unternehmen auf dem höchsten Stand, der bisher in einem dritten Quartal verzeichnet wurde.

Audi und VW verdienen weniger als Mercedes

Wie das „Manager Magazin“ berichtet, betrug „bei den deutschen Herstellern das Plus beim operativen Gewinn sogar 58 Prozent, bei US-Konzernen 38 Prozent und bei japanischen Unternehmen 2 Prozent“. Besonders sticht bei den Gewinnen Mercedes heraus. Dazu heißt es „Beim operativen Gewinn hatte Mercedes-Benz weltweit die Nase vorne und lag mit rund 5,2 Milliarden Euro vorne“.

Unternehmen:Audi
Hauptsitz:Ingolstadt
Gründung:16. Juli 1909, Zwickau
Dachorganisation:Volkswagen AG
CEO:Markus Duesmann (1. Apr. 2020–)

Bei Audi hatte man dagegen zuletzt auf Milliarden-Verluste beim Umsatz reagiert und die Prognosen für 2022 angepasst. Zu schwer scheinen unter anderem die Lieferengpässe durch das Chip-Problem zu sein.

Das sind neben Mercedes und VW die Automobilhersteller mit dem besten Umsatz 2022

Immerhin kann der Mutterkonzern VW insgesamt überzeugen. Dem Bericht nach liegt der Automobilhersteller mit 4,7 Milliarden Euro an zweiter Stelle hinter Mercedes. Insgesamt zehn Marken aus fünf europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, ŠKODA, SEAT, CUPRA, Audi, Lamborghini, Bentley, Porsche und Ducati.

Auf Platz fünf liegt laut „Manager Magazin“ BMW mit 3,7 Milliarden Euro. Zu den weiteren Zahlen heißt es: „Der nach Absatzzahlen weltgrößte Autobauer Toyota hingegen schwächelte und musste einen Gewinnrückgang von 25 Prozent hinnehmen. Beim Umsatz führte wiederum Volkswagen das Ranking an – der Konzern aus Wolfsburg machte von Juli bis September laut EY 70,7 Milliarden Euro Umsatz. Auf Rang zwei folgt Toyota“.

Anders als Audi: Mercedes verdoppelt Konzerngewinn auf vier Milliarden Euro

Mercedes hat laut einem Bericht im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ den Konzerngewinn auf vier Milliarden Euro verdoppelt. Demnach erhöhte sich der Konzernumsatz im dritten Quartal „dank eines gestiegenen Absatzes, des gestiegenen Anteils teurerer Autos und dank einer »guten Preisdurchsetzung« um 19 Prozent auf 37,7 Milliarden Euro“.

Doch dass bei Verkauf der teureren Autos nicht alles Gold ist, was glänzt, wird an anderer Stelle auch deutlich. Wie echo24.de berichtet hat, hat Mercedes durchaus ein Luxus-Problem und muss an der Strategie arbeiten. Einem Bericht des Fachmagazins Auto Motor und Sport zufolge melden chinesische Medien, dass die Schwaben im bisherigen Jahresverlauf dort gerade einmal knapp 12.000 Exemplare E-Autos absetzen konnten.

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