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FFP2-Maskenpflicht im Handel: So reagiert Aldi Süd auf bockige Kunden

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Von: Olaf Kubasik

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Das Logo von Aldi Süd an einer Filiale in Heilbronn, eine FFP2-Maske und eine FFP2-Masken-Verpackung.
Aldi Süd reagiert auf die in Baden-Württemberg geltende FFP2-Maskenpflicht im Einzelhandel. © Olaf Kubasik/echo24.de

Mit der neuen Corona-Verordnung gilt in Baden-Württemberg eine FFP2-Maskenpflicht - auch für Kunden der Filialen von Aldi Süd.

Seit Montag ist in Baden-Württemberg eine verschärfte Corona-Verordnung* in Kraft. Unter anderem müssen Personen ab 18 Jahren fortan in Innenräumen mit Maskenpflicht FFP2-Masken oder vergleichbare Modelle tragen - wie KN95-/N95-/KF94-/KF95. Ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz ist damit zum Beispiel beim Einkauf im Lebensmitteleinzelhandel nicht mehr zulässig. Doch im Corona-Verordnungswirrwarr blicken die wenigsten Menschen noch durch. Aldi Süd greift deshalb bei Verfehlungen seiner Kunden auf eine besondere Vorgehensweise zurück, wie echo24.de* berichtet.

Aldi Süd mit Sitz in Mülheim an der Ruhr legt in seinen Filialen großen Wert auf Kundenfreundlichkeit. Und der geht manchmal sogar soweit, dass er völlig sinnfrei erscheint*. Nachdem es zahlreiche Beschwerden und sogar mehrere Shitstorms auf den Social-Media-Kanälen des Discounters wegen Aktionswaren gegeben hat, wendet sich Aldi Süd auch in dieser Angelegenheit auf ungewöhnliche Weise* an seine Kunden und bittet um Verständnis für die Unannehmlichkeiten. Nun gilt es, dem im Corona-Verordnungsgewirr kaum noch durchblickenden Verbraucher die FFP2-Maskenpflicht nahezubringen.

UnternehmenAldi Süd
SitzMülheim an der Ruhr
Gründung1913
BrancheLebensmitteleinzelhandel

FFP2-Maskenpflicht in BaWü: Aldi Süd reagiert auf Verfehlungen der Kunden

Auf echo24.de*-Anfrage äußert sich eine Unternehmenssprecherin von Aldi Süd zu der aus Erfahrung sehr sensiblen Masken-Thematik* wie folgt: „Wie auch zuvor bei der geltenden Maskenpflicht* in Bezug auf das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes weisen unsere Mitarbeiter in den Filialen Kunden bei Nicht-Einhaltung auf die geltenden Regeln hin.“ Davon ausgenommen seien natürlich nach wie vor jene Kunden, die aufgrund einer ärztlichen Bescheinigung von der Maskenpflicht befreit sind. Doch wie sieht das bei Aldi Süd in der Praxis aus?

In einer Aldi-Süd-Filiale in Heilbronn stehen gleich mehrere Personen an den Kassen, die statt einer FFP2-Maske einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen. Und jeder dieser Kunden wird von den Mitarbeitern freundlich darauf hingewiesen, dass beim nächsten Besuch aufgrund der geltenden Corona-Verordnung des Landes das Tragen einer FFP2-Maske Pflicht sei. Alle Angesprochenen nicken. Wohl wissend, dass der Discounter im Fall einer deutlichen Verweigerungshaltung von seinem Hausrecht Gebrauch machen kann. *echo24.de ist ein Angebot von IPPEN MEDIA.

Wie auch zuvor bei der geltenden Maskenpflicht in Bezug auf das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes weisen unsere Mitarbeiter in den Filialen Kunden bei Nicht-Einhaltung auf die geltenden Regeln hin. 

Eine Unternehmenssprecherin von Aldi Süd

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