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Leuzeknoten in Stuttgart am Wochenende gesperrt - ab Sonntag neue Verkehrsführung

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Von: Nadja Pohr

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Autos auf der B14 in Stuttgart
Erst wenn der Umbau des Leuzeknotens beendet ist, soll die Erleichterung für die Autofahrer in Stuttgart spürbar werden. Nun gibt es aber erst einmal wieder neue Veränderungen. © IMAGO/Tabea Guenzler

Am kommenden Wochenende wird am Leuzeknoten in Stuttgart die B10/B14 gesperrt sein, um die neue Verkehrsführung dort vorzubereiten.

Stuttgart - Die B10 und die B14 gehören zu den wichtigsten Straßen in der Landeshauptstadt Stuttgart. Autofahrer verbinden die Strecke jedoch wohl eher mit Stau und Ärger. Mit der Eröffnung des Rosensteintunnels wurde eines der größten Straßenbauprojekte, das Stuttgart an einem Stück durchführte, bereits abgeschlossen. Jedoch bringt die Unterführung statt des erhofften Verkehrsflusses weiterhin Stau, da der Rest des Bauprojekts noch nicht fertig ist.

Erst wenn der Umbau des Leuzeknotens beendet ist, soll die Erleichterung für die Autofahrer und den Verkehr in Stuttgart spürbar werden. Das Projekt ist bereits in vollem Gange und nun wartet die nächste Etappe. Nach dessen Abschluss müssen sich Verkehrsteilnehmer auf eine neue Straßenführung einstellen.

Leuzeknoten in Stuttgart von Freitag bis Sonntag gesperrt

Ab Freitagabend (21. Oktober, 22 Uhr) bis Sonntag (23. Oktober, 11 Uhr) wird am Leuzeknoten in Stuttgart die B10/B14 für den Verkehr aus Richtung Esslingen gesperrt. Umgeleitet wird über die Benzstraße, Mercedesstraße sowie die König-Karls-Brücke. Nach der Sperrung am Wochenende fällt unter anderem die 180-Grad-Wende am Leuzeknoten weg. Darüber hinaus wird der Verkehr auf der B10 (Richtung Pragsattel) und der B14 (Richtung Innenstadt) getrennt.

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Die neue Verkehrsführung hat dabei einige Tücken und klingt kompliziert: Wer Richtung Pragsattel will, nimmt den rechten Fahrstreifen (B10). Wer Richtung Innenstadt will, muss auf den linken Fahrstreifen (B14) und wird dabei auf die Gegenfahrbahn und schließlich durch die dritte Röhre des Leuzetunnels geleitet. Die gleiche Situation ergibt sich für Autofahrer, die auf der B10 Richtung Esslingen fahren. Auch sie werden durch die dritte Röhre geschickt, auf die Gegenfahrbahn geleitet und gelangen nach der Poststraße wieder auf die reguläre Straße. Die Fahrspuren kreuzen zudem an der Poststraße. Der Verkehr wird durch eine neue Ampel geregelt.

Autofahrer im Gegenverkehr unterwegs - Betongleitwände sollen vor Irritation schützen

Bis die Autofahrer in Stuttgart sich an die neue Verkehrsführung gewöhnt haben, wird es sicherlich dauern. Gefährlich könnte es auch dadurch werden, dass sie plötzlich im Gegenverkehr unterwegs sind. Um zu verhindern, dass es zu Irritationen kommt oder die Autofahrer geblendet werden, stellt die Stadt Betongleitwände mit einem Sichtschutz auf.

Die neue Verkehrsführung sei intensiv mit Tunnelsicherheitsexperten, Polizei und Feuerwehr abgestimmt worden, teilte die Stadt Stuttgart mit. Voraussichtlich für die nächsten anderthalb Jahre bleibt sie auch so in der Landeshauptstadt von Baden-Württemberg bestehen. Immerhin: Um das Stau-Chaos etwas loszuwerden, wird der Verkehr in Stuttgart künftig live kontrolliert.

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