Schnee, Frost und Eis

Wetter: Russische Kältewelle vor Europa - eisige Temperaturen bis - 60 Grad

  • Sina Alonso Garcia
    vonSina Alonso Garcia
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In Sibirien herrscht seit Wochen eine gnadenlose Kälte. Ende Januar rückt die Kaltfront in Richtung Westen und sorgt auch hierzulande für winterliches Wetter mit Schnee und Frost.

Jakutsk - Bei Vorhersagen für das Wetter in Deutschland ist die „Russische Kältepeitsche“ schon länger ein Thema. Jetzt scheint sie sich nochmal deutlich bemerkbar zu machen. Seit Wochen wird Sibirien schon von einer gnadenlosen Kälte heimgesucht. Das Kältehoch bewegte sich bereits Richtung Polen und Baltikum, wo die Menschen Temperaturen von weniger als Minus zehn Grad zu spüren bekamen.

Wie das Portal wetter.de berichtet, trifft die eisige Kaltluft aus Sibirien auch Deutschland. Ende Januar rücke sie wieder näher auf uns zu, heißt es nun von den Experten. Während sich hierzulande nur Ausläufer der eisigen Kälte beim Wetter bemerkbar machen, haben die Menschen im russischen Jakutsk, der kältesten Großstadt der Welt, mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Aktuelle Bilder bei Minus 50 Grad zeigen dick eingemummelte Menschen, die den eisigen Temperaturen trotzen. „Das tut richtig weh“, kommentiert ein deutscher Reporter in einem Video von wetter.de. Man sei diese Kälte gewohnt und könne damit gut umgehen, sagen hingegen die Bewohner.

Wetter: Kälte in diesem Ausmaß ist selbst für Sibirien untypisch

Selbst für Sibirien sei die dauerhafte Kälte ungewöhnlich, heißt es bei wetter.de. Seit jedoch kurz vor Weihnachten der Polarwirbel zusammenbrach, ist es dort bitterkalt. So wurden im Süden und Westen Sibiriens schon im Dezember Kälterekorde gemessen. Frühere Rekorde wurden sogar noch um fünf Grad überboten. Der aktuelle Kälterekord liegt bei Minus 60 Grad.

Möglicherweise bekommt das Wetter hierzulande die Ausläufer der russischen Kältepeitsche schon am kommenden Wochenende zu spüren. Dann wird Deutschland von einer eisigen Schnee-Welle erfasst, wie Experten prophezeiten.

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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