48-Stunden-Aktion

Stuttgart: Weniger Menschen bei Impfmarathon gespritzt als erwartet: 8.000 statt 20.000

Eine Frau erhält eine Impfung gegen das Coronavirus.
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Am vergangenen Wochenende hätten in Stuttgart bis zu 20.000 Menschen geimpft werden können. Gekommen sind aber deutlich weniger.

In der Landesmesse Stuttgart sollten von Freitag- bis Sonntagabend bis zu 20.000 Menschen geimpft werden. Doch besonders in den Nachtstunden gab es viel Leerlauf. Das Ziel wurde nicht erreicht.

Stuttgart (dpa/lsw) - Bei der offiziell größten Impfaktion im Rahmen der Kampagne des Landes Baden-Württemberg «#dranbleibenbw» sind deutlich weniger Menschen geimpft worden als erwartet. Eigentlich sollten von Freitag- bis Sonntagabend bis zu 20 000 Menschen in der Landesmesse Stuttgart eine Corona-Impfung erhalten. Erreicht wurden 8000, wie die Malteser am Ende des «48-Stunden-Impfmarathons» mitteilten. Vor allem in den Nachtstunden habe es viel Leerlauf gegeben, sagte der Einsatzleiter der Malteser, Marc Lippe. «Wir haben einen Sättigungsgrad erreicht.»

Lippe sprach dennoch von einem sehr erfolgreichen Wochenende. Tagsüber sei viel los gewesen. Man habe auf 24 Impfstraßen geimpft und bewiesen, dass man in Spitzenzeiten 400 Impfungen pro Stunde durchführen könne. Mit dieser Aktion liefere man die Blaupause für zukünftige Impf-Aktionen dieser Art. In 95 Prozent der Fälle handelte es sich seinen Angaben zufolge um Auffrischungsimpfungen, nur ein sehr kleiner Teil der Besucher ließ sich zum ersten Mal impfen.

Alle Impfwilligen konnten an der Messe zur Impfung in ihren Fahrzeugen sitzen bleiben. In einer weiteren Messehalle blieben die Geimpften dann – ebenfalls in ihren Fahrzeugen – eine kurze Zeit zur Nachbeobachtung vor Ort.

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