Elf Prozent weniger

Weinernte fällt unterdurchschnittlich aus - große Verluste in Baden

Weinlese für Federweißen
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Ein Mann erntet Trauben auf einem Weinberg.

Winzer in Baden-Württemberg klagen über eine schlechte Ernte. Grund dafür sind offenbar Frost, aber auch Pilzkrankheiten.

Stuttgart (dpa/lsw) - Frost und Pilzkrankheiten haben den badischen Winzerinnen und Winzern in diesem Herbst die Ernte vermiest. In Baden flossen geschätzt rund 97,7 Millionen Liter Weinmost in die Tanks, wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte. Das waren elf Prozent weniger als im Vorjahr und 21 Prozent weniger als durchschnittlich in den vergangenen fünf Jahren.

Besser ging es den Angaben nach den Kolleginnen und Kollegen in Württemberg. Die Statistiker gehen von einer Erntemenge von rund 96 Millionen Litern aus - das ist nach einer geringen Ernte im vergangenen Jahr ein Plus von 28 Prozent. Im Vergleich lag die geschätzte Erntemenge nur zwei Prozent unter dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre.

Wer gerne Weißwein aus Württemberg trinkt, kann auf den 2021er-Jahrgang hoffen. Die Mostmenge könnte laut Statistischem Landesamt rund 22 Prozent höher als im langjährigen Durchschnitt ausfallen. Dabei gibt es besonders viel Weißen Riesling.

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