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Viele VVS-Tickets drohen teurer zu werden: Tarifanpassung von 4,9 Prozent

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Hand wirft ein 2-Euro-Stück in Ticketautomaten ein, im Hintergrund fährt eine S-Bahn
Im Verkehrsverbund Stuttgart (VVS) stehen 2023 die nächsten Preisanpassungen an. © Bernd Weissbrod/dpa

Die Kunden des Verkehrsverbundes Stuttgart (VVS) müssen sich im kommenden Jahr auf teurere Bus- und Bahntickets einstellen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

Stuttgart (dpa/lsw) – Viele Bus- und Bahntickets des Verkehrsverbundes Stuttgart (VVS) dürften im nächsten Jahr teurer werden. Die im VVS zusammengeschlossenen Verkehrsunternehmen beschlossen laut einer Mitteilung am Mittwoch eine Tarifanpassung von 4,9 Prozent zum 1. Januar. „Wie sich die Maßnahme auf die einzelnen Ticketangebote auswirkt, wird in der Sitzung des VVS-Aufsichtsrats im Oktober entschieden“, heißt es weiter. Die Anpassung liege unter der durchschnittlichen Kostensteigerung des Verbundverkehrs und unter der derzeitigen Inflationsrate.

Zudem habe der Aufsichtsrat grünes Licht für das Jugendticket, das 365 Euro im Jahr kosten soll, gegeben. Die Kommunen müssen der Finanzierung bis Ende Juli aber noch zustimmen. Sowohl der Stuttgarter Gemeinderat als auch die Kreistagsgremien der umliegenden Landkreise hätten sich aber schon dafür ausgesprochen. Das Ticket als Jahresabo soll den Angaben nach zum 1. März 2023 starten und ist für Menschen bis 21 Jahre unabhängig von ihren Ausbildungsstatus gedacht. „Wer zwischen 21 und 27 Jahre alt ist, benötigt einen Nachweis, dass er studiert, sich in Ausbildung befindet oder einen freiwilligen Dienst absolviert.“

Das Verbundgebiet des VVS umfasst die Stadt Stuttgart und die fünf Landkreise Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg und Rems-Murr-Kreis. Insgesamt leben dort den Angaben nach 2,8 Millionen Menschen. Der VVS zählt mehr als 382 Millionen Fahrgäste jährlich.

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