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VfB Stuttgart geht von Geisterspielen bis Weihnachten aus

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Die Mannschaft des VfB Stuttgart samt Cheftrainer Pellegrino Matarazzo steht bedröppelt auf dem Rasen.
Der VfB Stuttgart geht davon aus, die letzten beiden Heimspiele in diesem Jahr ohne Zuschauer absolvieren zu müssen. © Tom Weller/dpa

Die Corona-Lage in Baden-Württemberg spitzt sich weiter zu. Der Bundesligist VfB Stuttgart rechnet damit, bis Weihnachten vor leeren Rängen spielen zu müssen.

Stuttgart (dpa) - Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart rechnet angesichts der sich zuspitzenden Corona-Lage nach eigenem Bekunden mit zwei Heimspielen ohne Zuschauer bis Weihnachten. Auch wenn es bisher noch keine entsprechende Verordnung gebe, müsse man aktuell davon ausgehen, «dass wir die beiden letzten Heimspiele 2021 nur ohne Zuschauer austragen dürfen», teilte der Club am Mittwoch mit. Betroffen wären die Partien gegen Hertha BSC an diesem Sonntag (15.30 Uhr) sowie gegen den FC Bayern München am 14. Dezember.

VfB-Vorstandschef Thomas Hitzlsperger sagte: «Spiele ohne Zuschauer würden uns vor extreme Herausforderungen stellen.» Man werde nun Maßnahmen ergreifen, um sowohl die politischen Vorgaben zu erfüllen als auch «unser wirtschaftliches Überleben» zu sichern. Details zu letzterem Punkt nannte Hitzlsperger nicht.

Der Vorstandschef erklärte, man unterstütze zwar alle Anstrengungen, um die Pandemie in den Griff zu bekommen. «Zugleich appellieren wir an die Politik, den organisierten Sport wieder als Teil der Lösung und nicht als Problem wahrzunehmen.»

Bund und Länder wollen an diesem Donnerstag final über strengere Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie entscheiden. Dabei geht es unter anderem um Details einer bereits ins Auge gefassten bundesweiten Verringerung der Zuschauerzahlen bei Großveranstaltungen wie der Bundesliga. Ziel der Politik ist es, hier eine einheitliche Linie, die dann für alle Bundesländer gelten soll, zu finden.

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