BW-Spitzenpolitiker zur US-Wahl 2020

„Eiszeit“: Ex-Kretschmann-Vize sagt bei Trump-Sieg düsteres Szenario für Deutschland vorher

US-Wahl 2020: Donald Trump will weitere Auszählung der Stimmen stoppen lassen
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US-Wahl 2020: Donald Trump will weitere Auszählung der Stimmen stoppen lassen
  • Carolin Freytag
    vonCarolin Freytag
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Donald Trump und Joe Biden liefern sich bei der US-Wahl 2020 ein enges Rennen. Der frühere Vize-Ministerpräsident Nils Schmid findet für einen möglichen Sieg von Trump deutliche Worte.

Stuttgart - Das Rennen bei der US-Wahl 2020 zwischen dem aktuellen Präsidenten Donald Trump und seinem Herausforderer Joe Biden ist noch nicht entschieden, da verkündet Donald Trump bereits medienwirksam seinen Wahlsieg. Und wieder behauptet er ohne Beweise: Es sei zu Wahlmanipulation gekommen.

Donald Trump will nun sogar vor das Oberste US-Gericht zu ziehen, um das weitere Auszählen von Stimmen zu verhindern. Es ist derzeit noch immer ein knappes Rennen zwischen beiden. Wie der Spiegel berichtet, müssen derzeit noch rund eine Million Wahlbriefe ausgezählt werden.

Nils Schmid, der frühere Stellvertreter des baden-württembergischen Ministerpräsidenten und heutige außenpolitische Sprecher der SPD im Bundestag, hat bereits deutliche Worte für einen möglichen Wahlsieg Donald Trumps gefunden.

Auf Twitter schreibt Schmid unter anderem: „Sollte Trump gewinnen, erwarte ich in den Beziehungen zwischen Deutschland und den USA eine weitere Eiszeit.“

Donald Trump verfolge vor allem das Prinzip „Befehl und Gehorsam“, so Nils Schmid weiter. Der „bisherige Leuchtturm der Demokratie“ sei ins Wanken gekommen.

Auch Baden-Württembergs derzeitiger Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat einen eindeutigen Wunschgewinner bei der US-Wahl 2020: Joe Biden. Einen Sieg Bidens wünsche er sich auch angesichts der derzeit angespannten wirtschaftlichen Beziehungen der aktuellen US-Regierung zum Südwesten Deutschlands und zu Stuttgart.

Erst vor kurzem hatten die USA der in Stuttgart ansässigen Daimler AG gedroht, nachdem der Autobauer zwei Milliarden Dollar Strafe im Rahmen des Abgasskandals in den USA bezahlen musste. Dort sah man diese Zahlung als Schuldeingeständnis der Daimler AG an.

Der frühere Stellvertreter des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, Nils Schmid, findet deutliche Worte zur US-Wahl 2020.

Das US-Amerikanische Justizministerium fand deutliche Worte: „An solche wie Daimler, die sich ausgeklügelte Betrugsmethoden ausdenken, geht eine klare Botschaft: Sie verschwenden Ihre Zeit und Ihr Geld und Sie werden erwischt. Außerdem müssen Sie die Sauerei, die Sie angerichtet haben, beseitigen!“, sagte Umwelt-Staatssekretär Jeffrey Clark laut tagesschau.de

Daimler selbst wies jede Art von Schuldeingeständnis zurück.

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