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Umweltaktivisten machen Picknick auf Bundesstraße in Stuttgart

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Im Schatten eines Schirms sitzen zwei junge Männer auf der gesperrten Bundesstraße B14.
Im Schatten eines Schirms sitzen zwei junge Männer auf der gesperrten Bundesstraße B14. Das Bündnis SÖS und Freifahren Stuttgart haben zu einem Picknick und Beisammensein auf der gesperrten Bundesstraße eingeladen. © Christoph Schmidt/dpa

Das Bündnis SÖS und Freifahren Stuttgart haben zu einem Picknick und Beisammensein auf der gesperrten Bundesstraße eingeladen. 150 Menschen nahmen an der Aktion teil.

Stuttgart (dpa/lsw) - Ein Picknick mitten auf der Bundesstraße: Dutzende Umweltaktivisten sind am Sonntag in Stuttgart auf der B14 zum gemeinsamen Essen zusammengekommen, um sich für neue Wege der Mobilität einzusetzen. Trotz der großen Hitze nahmen etwa 150 Menschen an der Aktion teil, sagte eine Organisatorin am Sonntag. Die Teilnehmer suchten Schatten unter Bäumen und hörten den Reden, etwa zum Thema kostenloser Personennahverkehr, zu. Die Veranstalter hatten zuvor mit bis zu 500 Teilnehmenden gerechnet.

Laut einem Sprecher der Polizei verlief die Aktion ruhig und ohne Zwischenfälle. Der Bereich um das Picknick war für den Verkehr weiträumig abgesperrt worden.

Die Umweltaktivisten erklärten, die B14 sei ein Symbol für die jahrzehntelange falsche Verkehrspolitik in Stuttgart, die Raum raube und krank mache. Sie fordern einen kostenlosen Personennahverkehr und eine sichere Umgebung für Radfahrer wie Fußgänger in der Stadt. Bundesweit kamen am Sonntag Menschen unter dem Motto «Mobil ohne Auto» zu verkehrspolitischen Aktionen zusammen.

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