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SWR rechnet wegen Mitarbeiter-Warnstreiks mit Programmauswirkungen

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Die Berichterstattung des SWR wurde durch einen CDU-Politiker verhindert. (Symbolbild)
Mitarbeiter des SWR in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg traten am Montag in einen Warnstreik (Symbolbild). © Sebastian Gollnow/dpa

Der Südwestrundfunk rechnet wegen eines Mitarbeiter-Warnstreiks vereinzelt mit Auswirkungen auf das Programm. Hintergrund sind Tarifverhandlungen.

Stuttgart/Mainz (dpa) - Der Südwestrundfunk (SWR) rechnet wegen eines Mitarbeiter-Warnstreiks am Montag vereinzelt mit Auswirkungen auf das Programm. Auch Nachrichtensendungen werden betroffen sein, wie der öffentlich-rechtliche Sender am Nachmittag auf dpa-Anfrage mitteilte. Nach Gewerkschaftsangaben legten seit 12 Uhr Beschäftigte in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg ihre Arbeit nieder. Hintergrund sind Tarifverhandlungen.

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) fordert für die anstehenden Tarifgespräche mit den öffentlich-rechtlichen Anstalten sechs Prozent mehr Gehalt bei einjähriger Laufzeit des Tarifvertrags und auch einen Inflationsausgleich. Der DJV-Vorsitzende Frank Überall sagte mit Blick auf den Warnstreik im Südwesten: Was beim SWR gehe, sei auch andernorts möglich.

Der SWR teilte in seinem Statement mit, man sei «verwundert über die Streikaktion am Anfang der Tarifverhandlungen, bevor der SWR überhaupt ein Angebot gemacht hat». Dessen ungeachtet sei der SWR an einer guten Unternehmenskultur und einem fairen Miteinander interessiert. Dazu gehöre auch eine angemessene Bezahlung. Der Sender betonte auch: «Allerdings sind unsere finanziellen Möglichkeiten begrenzt.» Am Donnerstag (7. Juli) werde man mit Gewerkschaften weiter verhandeln.

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