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SWEG will ehemalige Abellio wohl nicht dauerhaft übernehmen

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Lokführer streiken – vormittags massive Einschränkungen im Bahnverkehr der SWEG
Die landeseigene Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH (SWEG) will die frühere Abellio Rail Baden-Württemberg nach jetzigem Stand nicht dauerhaft übernehmen.  © dpa/Christoph Schmidt

Die landeseigene Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH (SWEG) will die frühere Abellio Rail Baden-Württemberg nach jetzigem Stand nicht dauerhaft übernehmen.

Stuttgart (dpa/lsw) - Die landeseigene Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH (SWEG) will die frühere Abellio Rail Baden-Württemberg nach jetzigem Stand nicht dauerhaft übernehmen. Der Aufsichtsrat spreche sich derzeit gegen eine Abgabe eines Angebots für die anstehende Ausschreibung der ehemaligen Abellio-Strecken aus, teilte die SWEG am Montag inmitten eines Tarifkonflikts mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) mit. Damit käme es spätestens Ende 2023 zu einem Eigentümerwechsel. Mit einer finalen Entscheidung sei Mitte Oktober zu rechnen.

Die Abellio-Tochter war Ende 2021 in finanzielle Schieflage geraten. Die landeseigene SWEG hatte das Unternehmen daraufhin für zunächst zwei Jahre übernommen. Es firmiert derzeit unter dem Namen SWEG Bahn Stuttgart GmbH (SBS).

In dem laufenden Tarifkonflikt geht es darum, dass die GDL künftig nicht nur für die SBS, sondern für den gesamten SWEG-Konzern mit einen 1800 Mitarbeitern einen Tarifvertrag verhandeln möchte. Die SWEG lehnt das kategorisch ab. Die GDL hatte bereits zweimal zu Warnstreiks aufgerufen und zuletzt angekündigt, eine Urabstimmung einleiten zu wollen um den Arbeitskampf auszuweiten.

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