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Stuttgarter Wilhelma: Eröffnung des 3,2 Millionen Euro teuren Neubaus für Kleinsäuger, Vögel und Insektivoren

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Ameisenbär Tamanduas
Im Neubau für Kleinsäuger, Vögel und Insektivoren in der Wilhelma Stuttgart sind viele Arten zu sehen. So auch der Tamanduas, der zur Gattung der Ameisenbären gehört. © Olaf Kuehl/Wilhelma Stuttgart

Am Mittwoch (13. April) ist der Neubau für Kleinsäuger, Vögel und Insektivoren in der Wilhelma Stuttgart eröffnet worden.

Stuttgart (dpa/lsw) - Zwerghirsche, Wegekuckucke und fleischfressende Pflanzen - am Mittwoch ist der Neubau für Kleinsäuger, Vögel und Insektivoren in der Wilhelma Stuttgart eröffnet worden. Das 3,2 Millionen Euro Projekt besteht aus 15 Gehegen, Volieren und Schaubeeten, teilte der Zoologisch-Botanische Garten mit. Insektivoren sind fleischfressende Pflanzen und insektenfressende Tiere.

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett und Wilhelma-Direktor Thomas Kölpin eröffneten das Gebäude. «Der Neubau bereichert die Artenvielfalt der Wilhelma um eine ganze Reihe von außergewöhnlichen Tier- und Pflanzenarten», sagte Splett. So können Besucher unter anderem Tamanduas (Ameisenbären), Nacktmulle und Afrikanische Zwergfalken beobachten.

Das 620 Quadratmeter große Gebäude teilt sich zur Hälfte in Regenwald und zur anderen Hälfte in Savannenlandschaft. Auch Schaubeete für fleischfressende Pflanzen finden hier ihren Platz. Durch eine passende Klimatisierung sei es erstmals möglich, die Pflanzen das ganze Jahr zu sehen, teilte das Ministerium für Finanzen am Mittwoch mit. Rund sechs Jahre dauerte der Umbau des Gebäudes.

Große Pläne für 2022: Neue Gehege werden gebaut und neue Tiere ziehen in die Stuttgarter Wilhelma

Der Neubau ist eines von vielen Projekten, das die Wilhelma 2022 umsetzen will. Mehrere neue Gehege sind geplant und dementsprechend werden auch weitere Tiere und Pflanzen einziehen.

Seit wenigen Tagen hat die Wilhelma noch eine andere Attraktion vorzuweisen: Nach 13 Jahren gibt es erstmals wieder Kamelnachwuchs in der Stuttgarter Wilhelma.

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