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„Mega“: Vegane Burgerkette „NIC“ eröffnet im Oktober Filiale in Stuttgart - Restaurant in Karlsruhe folgt

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Von: Nadja Pohr

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Das Stuttgarter Einkaufszentrum Milaneo und ein veganes Menü von „NIC“.
Die vegane Fast-Food-Kette „NIC“ eröffnet Anfang Oktober eine Filiale im Stuttgarter Einkaufszentrum Milaneo. © Fotomontage BW24/Imago/Robert Harding/NIC

Am 4. Oktober eröffnet im Stuttgarter Einkaufszentrum Milaneo die Burgerkette „NIC“ ihr erstes veganes Fast-Food-Restaurant. Das Konzept verspricht frische Produkte, die wie traditionelle Burger schmecken sollen.

Stuttgart - In Stuttgart verabschiedeten sich 2022 bereits mehrere Traditionslokale aus der Innenstadt. Groß war die Aufregung unter den Stuttgartern, als das Aus der beliebten FrittyBar bekannt wurde. Seit den 1980er Jahren gab es den Imbiss in der Königstraße 51, der bis zu seinem Ende im Juli eine der zentralen Anlaufstellen für Nachtschwärmer in der Landeshauptstadt war. Das nächste Lokal, das dicht machen musste, war das Mauritius in der Marienstraße.

Gleichzeitig eröffnen immer wieder neue Restaurants und Bars in Stuttgart. So geht im Einkaufszentrum Milaneo in weniger als einem Monat eine neue Burgerkette an den Start. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine Filiale von McDonalds oder Burger King - am 4. Oktober eröffnet dort das vegane Restaurant „NIC“. Holger Hutmacher steckt hinter der Idee der gesünderen Alternative zu den bekannten Fast-Food-Ketten.

Neue Burgerkette „NIC“ will nicht nur Veganer überzeugen

Frisches Fast Food, das zu 100 Prozent vegan ist, aber wie traditionelle Burger mit Fleisch schmecken soll - das verspricht das Konzept von „NIC“. „Wir müssen heute niemandem mehr erklären, dass wir eine fleischfreie Ernährung, oder zumindest eine spürbare Reduzierung des Fleischkonsums für den Fortbestand unseres Planeten benötigen“, sagt Holger Hutmacher. Immerhin 60 Prozent der Bevölkerung würden ihren Fleischkonsum bereits reduzieren, erklärt Hutmacher weiter. „NIC“ biete nun die schmackhaften Alternativen, die einen kompletten Fleischverzicht ermöglichen sollen.

Der Geschäftsführer geht sogar einen Schritt weiter und verspricht: „Wer die bekannten Burger großer Ketten mag, wird unsere 100 Prozent veganen Burger garantiert lieben.“ Ein Blick auf die Produktauswahl zeigt auch, dass das „NIC“-Sortiment mit dem der Fast-Food-Klassiker zum Verwechseln ähnlich ist. Angeboten werden beispielsweise der „NIC TEXAS Burger“ oder der „NIC MAX“. Ein „NIC“-Menü mit Burger, einer großen Portion Pommes Frites und einem Getränk kostet 8,89 Euro. Für die Entwicklung eigener Rezepturen und Produkte hat sich die neue Burgerkette mehr als ein Jahr Zeit genommen, heißt es in einer Pressemitteilung. Alle Zutaten sollen zudem ausschließlich aus Deutschland kommen.

Konkurrenz setzt ebenfalls zunehmend auf fleischlose Alternativen

Die neue Burgerkette aus Stuttgart soll nur den Anfang machen. Eine weitere Filiale ist bereit in Karlsruhe geplant. Doch die Konkurrenz wie Burger King, Hans im Glück und McDonalds setzt ebenfalls zunehmend auf fleischlose Alternativen. Burger King eröffnete kürzlich seine erstes rein veganes Restaurant. Auf „NIC“ wartet demnach ein harter Wettbewerb.

Auf Facebook zeigen sich die Stuttgarter bereits neugierig auf das Konzept. „Find ich super“, „Mega“ oder „Voll gut“, kommentieren die User. „Schade, dass Stuttgart nicht gerade um die Ecke ist. Ich hätte es tatsächlich gerne mal kosten wollen, wie so ein veganes Menü schmeckt“, schreibt ein anderer Nutzer. Neben viel Lob gibt es jedoch auch Kritik an dem geplanten Konzept. Mehrere Nutzer schreiben, sie fänden es unter anderem irreführend, dass die Fleischalternativen ebenfalls als „Burger“ bezeichnet würden. Andere können sich hingegen erst gar nicht vorstellen, dass das „Fleisch“ schmecken soll. „Bevor man über etwas urteilt, sollte man es erst testen“, meint ein User an die Kritiker gerichtet.

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