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„Stuttgart in einem Bild“: Mann stichelt auf Twitter gegen die Stadt - „Okay, der Stau fehlt“

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Von: Nadja Pohr

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Auf einem Gehweg in Stuttgart liegt Müll
Auf Twitter werden immer wieder Bilder von Situationen geteilt, die Stuttgart nicht gerade gut aussehen lassen. Das sorgt für Spott und Lästereien. © Screenshot Twitter/@buzze

In der Öffentlichkeit steht Stuttgart nicht immer im besten Licht da. Verkehr, Sicherheit und Müll in der Stadt schaden dem Image und sorgen für Spott bei den Bürgern.

Stuttgart - Die Stadt Stuttgart hat seit den Ausschreitungen im Juni 2020 mit ihrem Image zu kämpfen. Bürger, aber auch Touristen kritisieren oft die Verkehrslage, Sicherheit und Müllsituation in der Stadt. Um bei einem dieser Themen die Kehrtwende zu schaffen, führte die Stadtverwaltung unter anderem bereits ein neues Sicherheitskonzept für die Innenstadt ein. Dadurch sollen sich nicht nur Stadtbesucher, sondern auch Anwohner wieder wohlfühlen.

Die Politik in Stuttgart ist sich bewusst, dass es dauern kann, bis die Maßnahmen wirken und sich die Situation in der Innenstadt nachhaltig verbessert. In den sozialen Medien werden derweil immer wieder Erlebnisse aus der Stadt geteilt, die diese nicht unbedingt in ein besseres Licht rücken. Auf Twitter beschwerte sich kürzlich beispielsweise ein Nutzer darüber, dass Stuttgart Fußgänger und Radfahrer wegen einer Baustelle lieber durch eine hohe Wiese schickt, statt eine andere Lösung zu finden - und die Anklagen nehmen kein Ende.

Zugemüllter Gehweg in Stuttgart: Mann stichelt auf Twitter

Erneut wird Stuttgart auf dem Kurznachrichtendienst Twitter zum Opfer von Hohn und Spott. Ein Mann teilte auf der Plattform ein Foto, auf dem ein riesiger Berg aus Müll und kaputten Möbeln auf einem Gehweg in Richtung Innenstadt liegt. Auf der Straße parkt zudem eine G-Klasse von Mercedes-Benz. „Stuttgart in einem Bild“, schreibt der User stichelnd dazu. „Okay, der Stau fehlt“, ergänzt er sarkastisch um einen weiteren Fakt, mit dem man die Stadt in Verbindung bringt: der oftmals katastrophale Verkehr in Stuttgart.

Über das Foto mit dem Müllhaufen zeigen sich auch andere Nutzer verwundert. „Dachte gerade, das wäre Berlin. Was ist da los im Ländle?“, fragt eine Userin. Ein weiterer entgegnet ihr scherzhaft, dass es sich dabei um einen Frühjahrsputz handeln müsse. Um das Klischee Stuttgart wohl vollends zu bedienen, bedarf es allerdings noch eines weiteren Zusatzes, wie ein Nutzer kommentiert: „Fehlt noch das ‚Zu verschenken‘ - Schild.“

Stuttgart wird immer wieder zur Zielscheibe für Lästereien

Während der Twitter-User seine Kritik wohl eher scherzhaft meint, gibt es auch Lästereien, die deutlich weiter gehen und ernst gemeint sind. Viele Stuttgarter sehen in der Stadt ein „stinkendes, schmutziges Loch“. Ein badischer Autor teilte kürzlich auf seinem Instagram-Profil einen langen Beitrag, in dem er sich heftig über die Stadt ausließ. „Die Stadt will jede verfluchte Seele verschlingen“, schrieb er unter anderem darin.

Dass die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg immer wieder zur Zielscheibe von Läster-Attacken wird, können einige anderer Stuttgarter nicht verstehen. „Es gibt genug Menschen, die Stuttgart lieben und gerne in dieser schönen Stadt wohnen“, schreibt ein Facebook-Nutzer an die Kritiker. Die Region habe auch viele schöne Orte zu präsentieren, argumentiert ein anderer. Wer nicht zufrieden mit Stuttgart sei, „soll einfach wegbleiben“, lautet die Meinung einiger User.

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