Familie „Hafti“ zieht um

Umstrittener Rapper Haftbefehl baut sich Haus bei Stuttgart

Der Offenbacher Rapper Haftbefehl.
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Rapper Haftbefehl verlässt das Rhein-Main-Gebiet und zieht nach Stuttgart (Archivbild).
  • Sina Alonso Garcia
    VonSina Alonso Garcia
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Rapper Haftbefehl baut ein Fertighaus in der Region Stuttgart, in das er und seine Familie im November einziehen. Auf Instagram konnten Fans ihn auf der Baustelle verfolgen.

Stuttgart - Nachdem der in Offenbach geborene Rapper Haftbefehl zuletzt seinen eigenen Eistee, den „HafTea“*, herausgebracht hat, plant er offenbar ein neues Großprojekt (*op-online.de berichtete). Der umstrittene Rap-Star, der mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan heißt, und seine Ehefrau Nina, zeigten am Montag in ihren Instagram-Stories Videos einer Baustelle. Kurz zuvor waren sie gemeinsam mit den zwei Kindern am Stuttgarter Flughafen gelandet, wie der Rapper auf Instagram seinen rund 750.00 Fans mitteilte.

Zwar bat das Management von Haftbefehl gegenüber den Stuttgarter Nachrichten darum, den genauen künftigen Wohnort der Familie des Künstlers nicht öffentlich zu nennen. Klar ist aber, dass ihr neues Eigenheim in der Region Stuttgart entsteht. Haftbefehls Frau Nina Anhan kommt ursprünglich von hier.

Rapper Haftbefehl: Fans verfolgen auf Instagram, wie sein Fertighaus entsteht

In den Instagram-Videos von Nina Anhan konnten Fans verfolgen, wie nach und nach das Fertighaus Gestalt annahm. Sie filmte, wie eine Betontreppe geliefert und Seitenwände aufgestellt wurden, nachdem zuvor nur das unterkellerte Fundament des Hauses zu sehen war.

In Kürze wird die Region Stuttgart, wo beispielsweise auch RIN, Shindy und Bausa herstammen und wohnen (alle drei aus Bietigheim-Bissingen im Kreis Ludwigsburg), also um ein Rap-Gesicht reicher. „Der Einzug in unser Haus ist Ende November geplant“, sagte Haftbefehls Ehefrau gegenüber den Stuttgarter Nachrichten. „Ich finde es perfekt, wenn die Kinder hier groß werden.“

Rapper Haftbefehl: Das sagen seine Kritiker

Immer wieder steht Haftbefehl wegen seiner provokanten Texte in der Kritik. So kritisierte ihn beispielsweise die Tageszeitung Die Welt wegen einiger antisemitischer Textstellen wie „ticke Kokain an die Juden von der Börse (aus dem Lied „Psst“), des Lieds „Free Palestine“ sowie eines Auftritts in einem Video, in dem einer seiner Mitstreiter mit einer Bazooka-Attrappe in der Hand Freiheit für Palästina forderte. Haftbefehl selbst gibt hingegen zu verstehen, dass er jede Kultur respektiere und „nichts gegen Juden“ habe. *op-online.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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