Platzverweise und Beschlagnahmungen

Stuttgart: „Querdenker“-Demo trotz Verbot

Menschen versammeln sich in Stuttgart im Unteren Schlossgarten zu einer Protestkundgebung der Initiative „Querdenken711“, im Mittelpunkt ist ein Schild zu sehen mit der Aufschrift: „Querdenken 711 Stuttgart“.
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Zahlreiche Menschen nahmen in Stuttgart an einer Protestkundgebung der Initiative „Querdenken“ teil - trotz Demo-Verbot.

Am vergangenen Wochenende haben sich „Querdenken“-Anhänger in Stuttgart trotz Verbots für eine Demo versammelt. Die Polizei schritt ein.

Stuttgart (dpa/lsw) - Trotz eines Verbots haben am Wochenende rund 150 Anhängerinnen und Anhänger der umstrittenen «Querdenken»-Bewegung in Stuttgart demonstriert. Die Polizei sprach rund 70 Platzverweise aus und beschlagnahmte Fackeln und Plakate, wie das Innenministerium am Montag mitteilte.

Die Landeshauptstadt hatte zwei Demos am Samstag verboten. Bei anderen Demos hätten die Protestierenden gegen das Versammlungsrecht und die Corona-Regeln verstoßen, hieß es als Begründung.

Am Wochenende um den Tag der Deutschen Einheit begleitete die Polizei im Südwesten nach Angaben des Innenministeriums 30 Demonstrationen und Versammlungen, von denen 16 einen Corona-Bezug hatten. Dabei soll es überwiegend ruhig geblieben sein.

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