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Stuttgart: Protest vor Afrika-Kommandozentrale der US-Streitkräfte

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Ein Fußgänger geht über die fast leere Königsstraße in Stuttgart - vor allem kleine und mittlere Unternehmen sind wegen des Coronavirus in Baden-Württemberg in ihrer Existenz bedroht.
Stuttgart (Symbolbild). © Marijan Murat/dpa

Vor der Afrika-Kommandozentrale der US-Streitkräfte in Stuttgart haben am Samstag etwa 150 Menschen für eine Schließung der US-Militärbasen protestiert.

Stuttgart (dpa/lsw) - Vor der Afrika-Kommandozentrale der US-Streitkräfte in Stuttgart haben am Samstag etwa 150 Menschen für eine Schließung der US-Militärbasen protestiert. Nach Auskunft des Veranstalters, der Gesellschaft Kultur des Friedens (GFK) und Pax Christi Rottenburg-Stuttgart, forderte Journalist Franz Alt eine Umwandlung des Areals in Sozialwohnungen, Solarparks und Kultureinrichtungen. Odilo Metzler von Pax Christi warnte laut einer Mitteilung vom Sonntag davor, dass die von der Bundesregierung beschlossene Beschaffung von Kampfdrohnen den Einstieg in eine neue Kriegsführung mit autonomen Waffen schaffe.

Heike Hänsel von der GFK kritisierte weitere Waffenlieferungen an die Ukraine: «Statt den Krieg mit immer mehr Waffen zu verlängern muss endlich mit aller Kraft unter UN-Vermittlung ein sofortiger Waffenstillstand und politische Verhandlungen durch die Bundesregierung unterstützt werden, so wie bereits von Italien vorgeschlagen.» Es gelte «den Frieden zu gewinnen und nicht den Krieg», wie der kürzlich gestorbene GFK-Vorsitzende Henning Zierock auf zahlreichen Kundgebungen gefordert hatte, sagte Hänsel.

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