Wut bei Twitter

„Beschiss“: Polizeistreifen in Stuttgart verärgern Bürger mit unappetitlichen Hinterlassenschaften

Ein Auto fährt auf der Theodor-Heuss-Straße. Davor ist eine Straßenmarkierung für einen Radweg zu sehen
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Stuttgart: Polizei hinterlässt „unangenehme Situation“ auf Radweg der Landeshauptstadt (Symbolbild).
  • Julian Baumann
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Die Polizei Stuttgart reitet offenbar vermehrt mit Pferden durch die Landeshauptstadt. Was die Einsatz-Tiere an bestimmten Plätzen der Stadt hinterlassen, gefällt vielen so gar nicht.

  • Die Polizei reitet offenbar vermehrt mit Pferden durch die Landeshauptstadt Stuttgart.
  • Auf Twitter regen sich einige User über die Hinterlassenschaften der Einsatz-Tiere auf.
  • Die Polizei Stuttgart reagiert. Mit der Antwort sind die Stuttgarter jedoch ebenfalls nicht einverstanden.

Stuttgart - Die Polizei Stuttgart zeigt seit den Ausschreitungen im Juni vermehrte Präsenz in den Straßen der Landeshauptstadt Stuttgart. Immer öfter sieht man die Beamten mit Pferden durch die Innenstadt reiten. Hundehalter, die die Hinterlassenschaften ihrer Tiere einfach auf der Straße liegen lassen, werden von der Polizei ermahnt.

Die Beamten scheinen sich jedoch selbst nicht um die Überbleibsel zu kümmern, die sie mit ihren Tieren in Stuttgart zurücklassen - was Pferdekot an manchen Plätzen der Stadt zeigt. Auf Twitter wandte sich ein User direkt an die Polizei und fragte, wozu das denn sein müsse. Die Polizei Stuttgart reagierte. Mit der Antwort waren die Twitter-Nutzer aber nicht zufrieden.

Stuttgart: Pferdekot auf Straßen und Radwegen - „Wozu muss denn das sein?"

Ein User postete auf Twitter ein Bild eines Radweges in der Holzstraße in Stuttgart. Auf dem Weg sind klar und deutlich die Hinterlassenschaften von Pferden zu sehen. „Liebe Polizei Stuttgart, wir wissen schon, dass ihr Radfahrer:innen im wörtlichen Sinne „beschissen“ findet“, schrieb der Nutzer. „Dass ihr nun seit Wochen schon von euren Pferden ständig auch noch die wenigen Radwege vollscheißen lasst, ist dazu gar nicht nötig“.

Auf die Nachfrage der Polizei, wo in Stuttgart die Aufnahme denn entstanden sei, antwortete der Nutzer: „Die Bushaltestelle im Bild ist „Dorotheenstraße“. Es gibt seit einigen Wochen hier auf Twitter aber noch viele andere Bilder von solchen „unangenehmen“ Situationen“.

Stuttgart: Polizei reagiert auf Twitter-Kommentar - eine dauerhafte Lösung ist das nicht

Als Antwort auf die Verunreinigung des Radwegs in Stuttgart und den Twitter-Kommentar schrieb die Polizei Stuttgart: „Wir haben die Stadtreinigung verständigt. Diese will sich in den nächsten 30 Minuten diesem „Beschiss“ annehmen“. Ob es eine dauerhafte Lösung ist, die Stadtreinigung hinter den Pferdestaffeln der Polizei aufräumen zu lassen, ist fraglich. Dieser Meinung sind auch die Twitter Nutzer. „Bringt ja nix, jedesmal die Stadtreinigung hinterherzuschicken“, schrieb ein User.

Die Kommentare der Stuttgarter sind jedoch nicht alle negativ gestimmt. „Muss auch mal gesagt werden: Danke für die freundliche Reaktion, so geht bürger-nahe Polizei“, schreibt ein weiterer Nutzer und fügt hinzu: „Was wird unternommen, um zukünftig nicht die Stadtreinigung hinterher loszuschicken?“. Das wird sich wohl noch zeigen.

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