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Stuttgarter starten Petition für beliebte FrittyBar

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Von: Nadja Pohr

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Die FrittyBar in Stuttgart
Die FrittyBar in Stuttgart muss schließen. Am 2. Juli endet das Mietverhältnis für den Imbiss im Hirschbuckel Gebäude. Nun wurde eine Petition gestartet. © BW24/Nadja Pohr

Mit einer Petition wollen die Stuttgarter die Schließung der beliebten FrittyBar in der Innenstadt noch abwenden. Der Betreiber bleibt optimistisch.

Stuttgart - Seit den 1980er Jahren gibt es die FrittyBar in der Stuttgarter Innenstadt, die seine Gäste als eines der wenigen Lokale noch die ganze Nacht über mit Essen versorgt. Der beliebte Imbiss verschwindet jedoch bald von der Bildfläche in Stuttgart. Das Hirschbuckel-Gebäude in der Eberhardstraße, in der die FrittyBar seit Jahren ihr Geschäft betreibt, muss abgerissen werden.

In den sozialen Medien zeigen sich die Stuttgarter traurig und enttäuscht über die Schließung der FrittyBar. „Morgen stelle ich ein Teelicht hin“, schrieb ein Twitter-Nutzer beispielsweise unter ein Bild des Imbisses. Die Menschen in der Region sind sich sicher, dass darunter das Nachtleben in der Landeshauptstadt von Baden-Württemberg mächtig leiden werde. Denn es ist immer noch unklar, ob die FrittyBar einen neuen Standort in der Stadt finden wird.

Petition soll Zukunft der FrittyBar in Stuttgart sichern

Die ungewisse Zukunft der FrittyBar besorgt die Stuttgarter so sehr, dass sie nun eine Petition ins Leben gerufen haben. Auf einer Online-Liste auf der Seite change.org haben sogar bereits mehr als 2.600 Menschen unterschrieben (Stand: 17. Juni 2022, 13 Uhr) und die Zahl steigt weiter nach oben. „Diese Petition soll verhindern, dass ein paar der besten Bars und Clubs der Stadt verdrängt werden“, schreiben die Initiatoren auf der Seite.

Wer hinter der Petition steckt, ist nicht bekannt. Der Chef der FrittyBar, Niko Papanikos, macht sich dennoch keine großen Hoffnungen, dass der Mietvertrag deshalb doch noch verlängert werden könnte, wie die Stuttgarter Nachrichten berichtet. Eine Verlängerung sei laut Chef Niko Papanikos nicht möglich gewesen, da man in Zukunft keinen Imbiss mehr im Gebäude haben wolle.

Chef der FrittyBar zeigt sich optimistisch - Zahlreiche Angebote für neuen Standort

Betreiber Niko Papanikos freut sich aber über die Anteilnahme und die Aufmerksamkeit der Stuttgarter. Wie der Chef der FrittyBar erzählt, seien in den vergangenen Tagen mögliche Vermieter auf ihn zugekommen. Er hofft nun, möglicherweise einen alternativen Standort in der Innenstadt zu finden. „Umso mehr das publik wird, desto mehr Chancen haben wir, dass wir an einer anderen Stelle eröffnen können“, sagt Papanikos. Bisher ist noch nichts geklärt, aber er bleibt optimistisch: „Ich glaube, wir machen was Neues auf.“

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