1. bw24
  2. Stuttgart

In Stuttgarts Bussen und Bahnen wird es bald kälter

Erstellt:

Von: Nadja Pohr

Kommentare

Eine Stadtbahn der SSB fährt im Winter
In den Bussen und Bahnen in Stuttgart wird es in der Winterzeit ungemütlicher. © IMAGO/Arnulf Hettrich

Zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember werden in den Bussen und Bahnen in Stuttgart einige Energiesparmaßnahmen getroffen. Auch für 2023 wurden Veränderungen bekannt.

Stuttgart - In den kommenden Tagen sollen die niedrigen Temperaturen in Deutschland anziehen. Das europäische Wettermodell prognostiziert sogar einen Schneesturm, der über das Land fegen soll. Diplom-Meteorologe Dominik Jung warnt angesichts der Kälte bereits davor, dass die Heizkosten explodieren könnten. Aber nicht nur das Wetter in Deutschland wird unangenehm, auch in den Bussen und Bahnen in der Landeshauptstadt Stuttgart wird es ungemütlicher.

Stuttgarter Straßenbahnen ergreifen Maßnahmen zum Energiesparen

Trotz der sinkenden Temperaturen steht die Energiekrise weiterhin im Mittelpunkt und erfordert Einsparungen. Die Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) teilten nun in einer Pressemitteilung mit, dass es in den Bussen und Stadtbahnen künftig kälter werden wird. Zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember werden die Temperaturen im ÖPNV um etwa zwei Grad gesenkt.

Unser Stuttgart-Newsletter versorgt Sie regelmäßig mit allen relevanten News aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Hier geht es zur Anmeldung.

Darüber hinaus werden sich ab Mitte Dezember die Stadtbahntüren an den Haltestellen nicht mehr automatisch öffnen. Während der Corona-Pandemie in Baden-Württemberg wurde dieses automatische Öffnen eingeführt, damit die Bahngäste möglichst wenig anfassen. Nun muss man also wieder aktiv auf die Knöpfe an Türen drücken, um ein- und aussteigen zu können. „Fahrerinnen und Fahrer können darüber hinaus aber weiterhin an Haltestellen mit großem Fahrgastaufkommen alle Türen zum Bahnsteig zentral öffnen“, teilt die SSB mit.

Weitere Änderungen in den Stuttgarter Bussen ab 2023

Die SSB kündigt darüber hinaus für das kommende Jahr weitere Änderungen an. Denn zum Jahresende verabschiedet man aus den Stuttgarter Bussen die Fahrscheindrucker- und Kassenmodule. Ab 2023 werden „alle Fahrzeuge der SSB-Bus-Flotte mit neuen Geräten ausgestattet, die neben den gewohnten Zahlungsmöglichkeiten auch Bargeld- und kontaktloses Bezahlen“ ermöglichen. Diese Neuerung wurde bei der Aufsichtsratssitzung der SSB bestätigt.

In der Sitzung wurden darüber hinaus die mittelfristigen Planungen bis zum Jahr 2028 besprochen. Unter anderem geht die SSB davon aus, dass man die Fahrgastzahlen der Vor-Corona-Jahre wieder erreichen werde. „Wir wollen in den kommenden Jahren 1,3 Milliarden Euro kraftvoll für die Zukunft des ÖPNV investieren – unter anderem mit dem Neubau des vierten Stadtbahnbetriebshofs in Stuttgart-Weilimdorf“, sagte Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Frank Nopper (CDU). Bis 2027 sollen außerdem alle Innenstadtbuslinien emissionsfrei sein.

Auch interessant

Kommentare