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Stuttgarter Weihnachtsmarkt mit 3G-Pflicht: Wer hier essen und trinken will, braucht ein Bändchen

Passanten mit Mundschutz gehen an einem Weihnachtsmarkt-Stand vorbei.
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Vergangenes Jahr musste der Weihnachtsmarkt in Stuttgart aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen. 2021 findet er wieder statt - unter strengen Regeln.
  • Valentin Betz
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Der Weihnachtsmarkt in Stuttgart darf dieses Jahr wieder stattfinden. Aufgrund der Corona-Verordnung gelten aber strenge Regeln.

Stuttgart - Der Winter im vergangenen Jahr war eine entbehrungsreiche Zeit. Aufgrund des Coronavirus in Baden-Württemberg fielen hierzulande reihenweise Veranstaltungen aus, der Alltag war durch die strenge Corona-Verordnung noch stark eingeschränkt.

Inzwischen ist trotz der Corona-Pandemie wieder mehr Normalität eingekehrt, was sich auch im Veranstaltungskalender bemerkbar macht. Das sind besonders aufgrund der anstehenden Weihnachtszeit erfreuliche Nachrichten. So kehrt beispielsweise der Weltweihnachtszirkus trotz Corona nach Stuttgart zurück.

Selbst die Wilhelma in Stuttgart kann ihr Winter-Event 2021 wieder umsetzen. Natürlich fehlt aber im Winter etwas ohne die für Deutschland so typischen Weihnachtsmärkte. Sie ziehen traditionell Menschenmassen an und waren deshalb vergangenes Jahr trotz frischer Luft ein Ding der Unmöglichkeit. Die Landeshauptstadt Baden-Württembergs kann diesbezüglich schon seit längerem aufatmen: Der Weihnachtsmarkt in Stuttgart findet 2021 statt. Die Buden und Stände öffnen vom 24. November bis zum 30. Dezember. Wenig überraschend passiert das nicht ohne Regeln. Gerade der Verzehr von Speisen und Getränken macht es kompliziert.

Weihnachtsmarkt in Stuttgart: Corona-Lage schwebt bedrohlich über der Veranstaltung

Obwohl für die Weihnachtsmärkte in Baden-Württemberg bereits grünes Licht gegeben wurde, ist diese Momentaufnahme mit Vorsicht zu genießen. Für den 12. November ist eine neue Corona-Verordnung geplant, die noch Veränderungen nach sich ziehen kann. Denn das Coronavirus in Baden-Württemberg bereitet zur kalten Jahreszeit wieder vermehrt Sorgen. „Derzeit befinden wir uns in der Basisstufe. Wie sich die Situation bis zum Beginn der Weihnachtsmärkte entwickelt, ist schwer abzusehen“, erklärte das Sozialministerium gegenüber den Stuttgarter Nachrichten.

Aktuell ist Baden-Württemberg von schärferen Regeln durch die Warnstufe nicht mehr weit entfernt. Die Warnstufe tritt ein, wenn die Hospitalisierungsinzidenz an fünf Tagen in Folge den Wert von 8,0 erreicht oder die Auslastung der Intensivbetten an zwei aufeinanderfolgenden Tagen den Wert von 250 erreicht. Letztere liegt momentan bereits bei 242 Fällen. Auch die Inzidenz stieg zuletzt sprunghaft auf 161,3.

Stuttgart: Warnstufe noch ohne Auswirkungen auf Weihnachtsmarkt

Während die Warnstufe in anderen Bereichen wieder strengere Regeln nach sich zieht, gilt laut Sozialministerium auf dem Weihnachtsmarkt in Stuttgart sowohl bei der Basis- als auch der Warnstufe die 3G-Pflicht. Erst bei der Alarmstufe bekämen nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt zu den Ständen.

Anders als beispielsweise in Fußgängerzonen wird es den Weihnachtsmarkt in Stuttgart aber nur mit Maskenpflicht geben, da die Abstände zwischen den Ständen auf dem Markt kaum eingehalten werden können. Die Kontrolle der 3G erfolgt laut StN an zentralen Punkten. Ist die 3G-Regel erfüllt, bekommt der Besucher ein Bändchen, das den Verzehr von Speisen und Getränken sowie die Nutzung von Fahrgeschäften erlaubt. Wer nur über den Weihnachtsmarkt in Stuttgart schlendern und Speisen mitnehmen will, darf das auch ohne Bändchen.

Aller Voraussicht nach werden diesen Winter viele Weihnachtsmärkte in Baden-Württemberg wohl umzäunt sein, um die Zutrittskontrolle an zentralen Punkten möglich zu machen. Das Sozialministerium sieht nur an Orten, wo das nicht möglich ist, eine Ausnahme vor.

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