S-Bahn Stuttgart

Raucher rasten in der S-Bahn aus, als ein Fahrgast sie auf das Rauchverbot hinweist

Der Innenbereich einer S-Bahn in Stuttgart
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S-Bahn in Stuttgart: Raucher schlagen auf Fahrgast ein (Symbolbild).
  • Julian Baumann
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In einer S-Bahn in Stuttgart kam es am Samstagabend zu einem Angriff auf einen Fahrgast. Der Mann wies zwei Männer zuvor auf das geltende Rauchverbot hin. Die Raucher reagierten mit Gewalt.

  • Am Samstagabend kam es in einer S-Bahn in Stuttgart zu einem Angriff auf einen Fahrgast.
  • Der Mann hatte im Vorfeld zwei Unbekannte auf das geltende Rauchverbot in der Bahn hingewiesen. Die S-Bahn fuhr von Zuffenhausen nach Ludwigsburg.
  • Nach dem Hinweis des Fahrgastes reagierten die beiden Angesprochenen mit Gewalt.

Stuttgart - In einer S-Bahn in Stuttgart kam es am Samstagabend zu einem gewalttätigen Angriff auf einen Fahrgast. Die S-Bahn ist das wichtigste öffentliche Verkehrsmittel im Verkehr in Stuttgart. Nach Angaben der Polizei Stuttgart fuhr der Mann in der S4 von Zuffenhausen in Richtung Ludwigsburg, als er auf zwei andere Fahrgäste aufmerksam wurde.

Die beiden unbekannte Männer rauchten verbotenerweise in der S-Bahn. Der Mann wies sie gegen 22:20 Uhr auf das geltende Rauchverbot in Zügen hin. Die jungen Männer reagierten zunächst mit Beleidigungen, wurden dann sogar gewaltätig.

S-Bahn in Stuttgart: Fahrgast weist zwei Männer auf das geltende Rauchverbot hin

Laut einer Pressemitteilung der Polizei Stuttgart, schlugen die Männer in der S-Bahn in Stuttgart auf den Fahrgast ein. Einer der Raucher bewarf den 49-Jährigen laut Polizei mit einer Glasflasche und traf ihn im Gesicht. Die drei Männer verließen die S-Bahn an der Haltestelle Ludwigsburg. Die beiden noch unbekannten Täter flüchteten anschließend zu Fuß.

Eine anschließende Fahndung der Polizei Stuttgart nach den beiden Männern, die in der S-Bahn gewalttätig geworden waren, blieb erfolglos. Der 49-jährige Fahrgast erlitt durch die geworfene Flasche eine Platzwunde an der Lippe. Eine Behandlung durch einen Arzt lehnte er jedoch zunächst ab.

S-Bahn in Stuttgart: Nach Angriff auf Fahrgast sucht die Polizei Zeugen des Vorfalls

Nach dem Angriff auf den Fahrgast in der S-Bahn in Stuttgart sucht die Polizeiinspektion nun Zeugen. Die beiden noch unbekannten Männer werden als „jung“ und „osteuropäisch" beschrieben. Einer der Raucher trug nach Polizeiangaben eine weinrote Jacke, der andere soll mit einer dunkelblauen Jacke bekleidet gewesen sein.

Die Bundespolizei ermittelt gegen die jungen Männer wegen des Verdachts einer gefährlichen Körperverletzung. Die Polizei bittet Zeugen, die den Angriff auf den Fahrgast gesehen haben, sich unter der Rufnummer +49711870350 zu melden.

Am Dienstagmorgen kam es bei der S-Bahn in Stuttgart wegen einer Signalstörung zu Verspätungen. Weil ein Zug anhalten musste, konnten auch viele andere S-Bahnen nicht weiterfahren. Die Signalstörung wirkte sich auch den restlichen Tag noch auf den Bahnverkehr in Stuttgart aus.

Bei einer Anti-Rassismus-Demonstration kam es in Stuttgart am Wochenende zu mehreren Zwischenfällen. Zwei Personen bewarfen ein besetztes Auto der Polizei mit Pflastersteinen. Nach der Veranstaltung kam es zu Konfrontationen mit den Beamten. Teilnehmer bewarfen die Polizeikräfte mit Gegenständen und zündeten Pyrotechnik in ihre Richtung. Einige Teilnehmer zogen zum zentralen Innenstadtrevier der Polizei Stuttgart. Dort trommelten sie an die Türen und Fenster des Reviers.

Ein 13-jähriger Junge aus dem Kreis Reutlingen starb nach der Einnahme einer Ecstasy-Tablette. Er erlitt zunächst heftige Krämpfe und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Tablette gab ihm ein älterer Junge, der sie möglicherweise im Darknet erworben hatte.

Am Mittwoch kam es im Zentrum von Stuttgart zu einem Überfall auf eine 86-Jährige. Ein scheinbar nettes Paar bot der älteren Dame in Stuttgart Hilfe an. Anschließend bedrohten sie die 86-Jährige mit einem Messer und stahlen 70 Euro.

Ende Juni ermittelte die Polizei in einem ungewöhnlichen Fall. Ein Mann fuhr in Stuttgart mit der Stadtbahn, bis die Polizei merkte, dass etwas mit ihm nicht stimmt. Eine 36-Jährige hatte den Mann zuvor mit einem Messer verletzt, nachdem der die Herausgabe ihrer Kinder gefordert hatte.

Am Montag nahm ein Polizeieinsatz eine unerwartete Wendung. Zeugen meldeten einen Mann mit einer Pistole am Bahnhof in Bad-Cannstatt. Die Waffe war nicht das was die Beamten erwarteten. Bei dem Mann fand die Polizei außerdem mehrere Parfumflaschen, die offenbar Diebesgut waren.

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