Verlierer der Pandemie

Restaurants haben wegen Corona über eine Milliarde Euro Schulden angehäuft

Menschen sitzen in einem Restaurant.
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Menschen sitzen in einem Restaurant (Symbolbild).

Laut eines Sprechers des Hotel- und Gaststättenverbands Baden-Württemberg verzeichnet die Branche immense Verluste. Gewinner der Krise gebe es im Gastgewerbe nicht.

Stuttgart (dpa/lsw) - Wegen der Corona-Krise hat sich im Südwest-Gastgewerbe laut Branchenverband ein Schuldenberg von mehr als einer Milliarde Euro aufgetürmt. Viele Betriebe hätten Kredite aufnehmen müssen, um über die Runden zu kommen, erklärte der Sprecher des Hotel- und Gaststättenverbands Baden-Württemberg, Daniel Ohl, in Stuttgart. Seit Beginn der Pandemie hätten die Gastgeber Umsatzverluste von fast neun Milliarden Euro verzeichnet. Besonders schlimm getroffen habe es Stadthotels und solche, die auf Tagungen und Geschäftsreisen spezialisiert sind. Diese Betriebe hätten nicht von der guten Urlaubskonjunktur im Sommer profitiert.

Gewinner der Krise gebe es in der Branche nicht - weder bei Hotels auf dem Land noch in der Stadt, sagte Ohl. «Es gab krisenbedingte Betriebsschließungen», betonte Ohl. Zahlen dazu stünden aber noch aus. Nun hofften die Hoteliers im Südwesten darauf, dass sich zumindest die vergleichsweise gut verlaufene Sommersaison 2020 in diesem Jahr wiederhole.

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