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Regierung stellt Eckpunkte für Ansiedlungsstrategie vor

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Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut und Ministerpräsident Winfried Kretschmann
Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut und Ministerpräsident Winfried Kretschmann wollen die Wirtschaft in Baden-Württemberg attraktiver machen. © picture alliance/Uli Deck/Sebastian Gollnow/dpa

Der Südwesten zog in der Vergangenheit bei mehreren milliardenschweren Investition den Kürzeren. So entschieden sich Tesla oder Intel für andere Bundesländer. Die Regierung will dieser Entwicklung entgegenwirken.

Stuttgart (dpa/lsw) - Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut wollen am Dienstag in Stuttgart Eckpunkte ihrer Ansiedlungsstrategie für Unternehmen im Südwesten vorstellen.

In der vergangenen Woche hatte bereits die «Südwest Presse» unter Berufung auf einen Vorschlag Hoffmeister-Krauts für die Kabinettssitzung berichtet, dass Baden-Württemberg gezielt ausländische Investoren anlocken und schon ansässige, auf Expansion drängende Unternehmen im Land halten wolle. In der Vergangenheit hatte der Südwesten bei mehreren milliardenschweren Investitionen den Kürzeren gezogen - unter anderem wegen fehlender Flächen. So zog es den Elektroautohersteller Tesla nach Brandenburg oder den Chipkonzern Intel nach Sachsen-Anhalt.

«Die rasche Bereitstellung und Koordinierung von qualitativ hochwertigen Angeboten für die jeweiligen Bedarfe der Unternehmen» bei Neuansiedlungen und Ausweitungen bestehender Standorte sei ein zentrales Ziel der Strategie, hieß es. Es wachse die Gefahr, dass ansiedlungswillige Unternehmen aus dem Ausland auf andere Regionen auswichen und heimische Unternehmen wegen besserer Bedingungen ihren Standort verlagerten.

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