Kurs und Wert

Die Porsche Aktie – Anlagemöglichkeiten und Aktienkurse

  • Marleen van de Camp
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Interessante Anlagemöglichkeiten durch die Porsche Aktie: Rendite, Dividende und zahlreiche weitere Informationen zu den Wertpapieren des Fahrzeugherstellers.

  • Anleger, die sich für die Porsche Aktie interessieren, müssen zwischen der Porsche AG und der Porsche Holding unterscheiden.
  • Während die Aktien der Porsche AG nicht mehr börsennotiert sind, ist es möglich, in Aktien der Porsche Automobil Holding SE zu investieren.
  • Die Porsche Aktie bot im Verlauf der vergangenen Jahre hohe Gewinne und eine interessante Dividende.

Stuttgart - Die Porsche AG ist einer der bedeutendsten Fahrzeughersteller in Deutschland. Der Automobilkonzern ist insbesondere im Bereich der Sportwagen führend. Der Umsatz des Unternehmens stieg in den vergangenen Jahren stetig an und der Vorstand der Porsche AG konnte immer wieder eine positive Entwicklung der Absatzzahlen und einen erheblichen Gewinn verkünden.

Die Ergebnisse waren so gut, dass die Porsche AG im März 2019 sogar eine Sonderzahlung in Höhe von 9.700 Euro pro Mitarbeiter beschloss. Das zeigt deutlich, wie positiv die Geschäftszahlen sich in dieser Zeit entwickelt haben.

Porsche AG: Aktie des Sportwagenherstellers für Anleger lukrativ

Ein Porsche Logo auf der Motorhaube eines Fahrzeugs beim 89. Genfer Autosalon.

Aufgrund der herausragenden Entwicklung der Porsche AG aus Stuttgart in Baden-Württemberg kommen viele Anleger auf die Idee, selbst in den Sportwagenhersteller zu investieren. Bereits aus dem Namen geht hervor, dass es sich hierbei um eine Aktiengesellschaft handelt. Daher sollte es auch möglich sein, eine Porsche Aktie zu erwerben. Wenn man jedoch nach Aktien der Porsche AG sucht, wird man nicht fündig. Das liegt darin, dass diese vollständig in Besitz der Volkswagen AG sind. Sie werden daher nicht an der Börse gehandelt.

Porsche SE: Möglichkeiten für den Kauf der Porsche Aktie

Wenn man nach einer Porsche Aktie sucht, wird man aber dennoch fündig. Es gibt noch ein weiteres Unternehmen mit einer ähnlichen Bezeichnung: die Porsche Automobil Holding SE. Diese wird auch häufig als Porsche SE bezeichnet. Dabei ist es jedoch wichtig, zu beachten, dass es sich trotz der ähnlichen Bezeichnungen bei diesen Aktien nicht um Anteile am Fahrzeughersteller Porsche mit Hauptsitz in Stuttgart handelt – zumindest nicht in direkter Form. Porsche SE ist ein eigenständiges Unternehmen.

Bei Porsche SE handelt es sich um eine Beteiligungsgesellschaft, deren wesentliche Aufgabe darin besteht, die Anteile an der Volkswagen AG zu verwalten. Die Porsche SE als Haupteigner kann einen erheblichen Einfluss auf dieses Unternehmen ausüben. Auf diese Weise ergibt sich eine indirekte Beteiligung an der Porsche AG. Allerdings gehören noch viele weitere Marken zu Volkswagen und haben damit erheblichen Einfluss auf die Entwicklung der Aktienkurse von Porsche SE:

  • Volkswagen Pkw
  • Seat
  • Škoda Auto
  • Audi
  • Bentley
  • Bugatti
  • Ducati (Motorräder)
  • Lamborghini

Die Entwicklung der Porsche Aktie: Rendite und Dividenden

Bei Porsche Aktien handelt es sich um Anteile an der Beteiligungsgesellschaft Porsche SE. Der beeindruckende Umsatz und die hohen Absatzzahlen des Sportwagenherstellers fließen hier zwar ebenfalls ein. Allerdings stellen sie nur einen Teil der Entwicklung dar. Dennoch sind die Aktien der Porsche Automobil Holding SE eine interessante Option für die Kapitalanlage. Das beweist ein Blick auf die Entwicklung der vergangenen Jahre.

Der Aktienkurs stieg in dieser Zeit deutlich an. Anfang 2017 lag der Kurs beispielsweise im Bereich von 50 Euro pro Porsche-Aktie. Nach einem starken Anstieg Anfang 2018 und einem erheblichen Rückgang in den darauffolgenden Monaten kam es zu einer etwas konstanteren Entwicklung der Porsche AG– aber stets mit positivem Trend.

Ende 2019 wurde die Porsche-Aktie im Bereich zwischen 65 und 70 Euro gehandelt. Das führt bei einer langfristigen Anlage zu einer hohen Rendite. Hinzu kommt eine erhebliche Dividende. Für 2019 zahlte der Konzern beispielsweise 3,11 Euro pro Vorzugsaktie aus. Das entspricht einem Anstieg von 41 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

von Harald Angles

Rubriklistenbild: © Uli Deck/dpa/picture alliance

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