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Porsche-Fahrer rastet mitten auf der Straße aus, weil Auto ihn nervt - „nehme lieber Esel“

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Von: Julian Baumann

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Ein verdreckter und mit Schildern beklebter Porsche-Cayenne bei einer Parade in Indien.
Weil er mit dem Service unzufrieden war, fuhr ein Porsche-Kunde mit seinem Cayenne bei einer Parade. © Facebook-Screenshot/Karachi Track

Neben den beliebten Sportwagen baut die Porsche AG auch SUV wie den Cayenne. Ein indischer Kunde war von dem Modell so enttäuscht, dass er damit bei einer Parade fuhr.

Stuttgart - Die Porsche AG aus der Stuttgart ist weltweit vor allem für ihre Sportwagen bekannt, hat jedoch auch große SUV wie den Cayenne in ihrem Fahrzeugportfolio. Der Cayenne ist sogar noch vor dem vollelektrischen Taycan und dem legendären 911 das meistverkaufte Modell der Autoschmiede aus Zuffenhausen.

Ein Kunde aus Indien war aus unbekannten Gründen aber derart von seinem Porsche Cayenne enttäuscht, dass er damit bei einer Parade fuhr. Ein Video auf Facebook zeigt, wie das SUV, das zumindest als Neuwagen nicht unter einem Preis von rund 80.000 Euro zu haben ist, total verdreckt und umringt von Menschen durch eine Straße fährt. Das Video hat inzwischen mehr als 1,2 Millionen Aufrufe in dem sozialen Netzwerk. „Porsche, ihr habt es euch mit dem falschen Kunden verscherzt“, schreibt ein Nutzer.

Porsche AG: Luxus-SUV statt Esel? Inder fährt mit verdrecktem Cayenne in einer Parade

Die Modelle der Porsche AG sind auf der ganzen Welt zu haben und erfreuen sich beispielsweise auch in China großer Beliebtheit. Warum der indische Kunde mit seinem Cayenne so unzufrieden war, kann nur vermutet werden. Laut einem Kommentar unter dem Video haben viele Händler in Indien aber einen sehr schlechten Kundenservice. Wie unzufrieden der Porsche-Fahrer mit dem großen Luxus-SUV aus Stuttgart war, zeigte er bei der Parade auch mit Papierschildern, die am Auto angebracht waren. Darauf ist unter anderem „schlechtestes Auto, schlechtester Service, schlechtestes Unternehmen“ und „statt einem Porsche lieber einen Esel nehmen“ zu lesen.

Mit der Aktion wollte der indische Porsche-Fahrer offenbar seinen Unmut über den schlechten Service demonstrieren. Auf dem Cayenne ist auch ein Schild angebracht, auf dem steht: „Ein Esel ist besser als ein Cayenne.“ Auf Facebook erhielt die Aktion des Fahrers großen Zuspruch. „Deshalb habe ich keinen Porsche gekauft“, schreibt ein Nutzer. „Porsche respektiert eure zahlenden Kunden“, kommentiert ein weiterer.

Porsche AG: Aktion in Indien findet nicht nur Zuspruch - „Das ist eine Schande für die Marke“

Unter dem Video, das den verdreckten Porsche Cayenne zeigt, findet sich jedoch nicht nur Zuspruch. „Porsche, schaut euch das hier gut an“, schreibt ein Nutzer. „Das ist eine Schande für die Marke, verlasst Indien und kommt nach Pakistan.“ Auch in Pakistan fahren bereits viele Modelle der Porsche AG, führt der Kommentator aus; er würde das Unternehmen gerne in das Land einladen, um dort eine Produktionsanlage zu errichten.

Andere Nutzer hoffen, dass sich der Stuttgarter Autobauer aufgrund der Aktion jetzt mehr auf den indischen Markt konzentriert. „Eine tolle Marketing-Kampagne, die Menschen wissen nun von Porsche“, schreibt er. „Diese Unternehmen investieren kein Geld in die Werbung in Indien, aber unsere Leute machen jetzt Werbung für sie, großartig“. Vor wenigen Tagen gab es erst einen weiteren kuriosen Fall aus Finnland, als der Besitzer eines Teslas für eine ungewöhnliche Aktion sorgte. Der Tesla-Fahrer sollte 20.000 Euro für die Reparatur zahlen, aus Frust jagte er das Auto in die Luft.

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