Plus von 13 Prozent

Porsche mit Rekord-Ergebnis: Taycan schlägt sogar Ikone 911

Ein roter Porsche Taycan fährt auf einer Straße.
+
Die Porsche AG erzielte ein Rekord-Ergebnis: Der vollelektrische Taycan hat daran großen Anteil - mehr noch als die Ikone 911.
  • Valentin Betz
    VonValentin Betz
    schließen

Die Porsche AG kann sich aktuell kaum beklagen. Die Nachfrage nach den Sportwagen stieg 2021 enorm. Besonders der vollelektrische Taycan lässt aufhorchen.

Stuttgart - Erst kürzlich bezeichnete der Porsche-Chef die E-Auto-Strategie als „riskanteste Entscheidung, die wir je getroffen haben“. Inzwischen zeichnet sich ab: Das Sprichwort „wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ bewahrheitet sich einmal mehr. Denn für die ersten drei Quartale des Jahres 2021 legte die Porsche AG ein Rekord-Ergebnis vor: Weltweit lieferte der Sportwagenhersteller bislang 217.198 Fahrzeuge aus.

Maßgeblich dabei geholfen hat der Porsche AG dabei wohl ihr erstes E-Auto, der Taycan. Mit 20.000 verkauften Einheiten im vergangenen Jahr erreichte Porsche mit dem Taycan einen E-Auto-Meilenstein. Diese Schwelle hat der Sportwagenhersteller aus Stuttgart dieses Jahr bereits nach drei Quartalen durchbrochen - und wie es in der Pressemitteilung des Konzerns heißt, sieht auch die Ikone 911 gegen den Taycan alt aus.

Porsche AG feiert Rekord: Taycan hat daran maßgeblichen Anteil

Insgesamt stiegen die Auslieferungen von Porsche in diesem Jahr bereits um 13 Prozent. Daran hat auch der vollelektrische Taycan seinen Anteil. 28.640 Einheiten verkaufte der Sportwagenhersteller davon und übertrumpft damit bereits das zurückliegende Jahr. Selbst die Ikone 911 kann da nicht mithalten. 27.972 verkaufte Porsche davon. Zuletzt gab es Spekulationen, ob Porsche den 911er doch zum E-Auto macht. Bislang hatte der Konzern das ausgeschlossen.

Das erfolgreichste Porsche-Modell ist der Taycan allerdings nicht. Das machen die SUV unter sich aus: Ganz vorne steht der Porsche Cayenne mit 62.451 ausgelieferten Einheiten, dicht gefolgt vom Macan mit 61.944 Auslieferungen. „Die Auftragsbücher sind gut gefüllt und lassen uns voller Optimismus und Tatendrang in den Jahresendspurt starten. Gleichwohl bleibt die weltweite Corona-Lage volatil und die Versorgung mit Halbleitern herausfordernd“, sagte Detlev von Platen, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei Porsche, zu den vorgelegten Zahlen.

Rekord-Ergebnis von Porsche: Deutschland und Europa nicht die wichtigsten Märkte

Obwohl Porsche als deutscher Sportwagenhersteller hierzulande und in Europa bestens bekannt ist, erzielt der Konzern seinen größten Absatz andernorts. Mit einem Anstieg von 30 Prozent verzeichneten die USA den größten Anstieg, 51.615 Einheiten lieferte Porsche dort aus.

In Europa stiegen die Verkäufe nur um 2 Prozent, allerdings konnten mit 56.615 Fahrzeugen dort mehr Einheiten ausgeliefert werden als in den USA. 19.099 davon entfallen auf den deutschen Markt. Wichtigster Einzelmarkt bleibt für die Porsche AG hingegen China. Auch dort konnte sich der Sportwagenhersteller aus Stuttgart um 11 Prozent steigern und lieferte insgesamt 69.789 Fahrzeuge aus.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare