„Kampf der E-Autos“

Porsche, „das ist peinlich“: Youtuber fährt Tesla gegen Taycan - sein Urteil ist vernichtend

  • Julian Baumann
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Ein Youtuber verglich den elektrischen Sportwagen Taycan der Porsche AG mit dem Tesla Model S Plaid. Von dem Design des Stromers aus Stuttgart war er überzeugt, von der Leistung dagegen nicht.

Stuttgart - Mit dem vollelektrischen Sportwagen Taycan brachte die Porsche AG ihr erstes E-Auto auf den Markt. Das Modell wurde innerhalb kürzester Zeit zu einem Verkaufserfolg, Porsche erreichte einen E-Auto-Meilenstein beim Taycan. Als leistungsstarkes E-Auto musste sich der Taycan jedoch auch immer wieder einen Vergleich mit den Modellen des vermeintlichen Marktführers Tesla gefallen lassen. Doch der Taycan stellte Tesla in den Schatten, Elon Musk selbst hatte das möglich gemacht.

Doch die Konkurrenz schläft bekanntlich nicht. Auch die elektrische Limousine EQS der Daimler AG wurde zum Angst-Gegner für Tesla. Elon Musk reagierte daraufhin mit einem neuen E-Auto-Modell. Inzwischen brachte die Porsche AG mehrere Modelle der elektrischen Baureihe Taycan auf den Markt. Der Betreiber des Youtube-Kanals „Chillin‘ with Chet“ verglich den Taycan Turbo S mit dem überarbeiteten Tesla Model S Plaid anhand mehrerer Kriterien.

Porsche AG: Taycan gegen Tesla Model S Plaid - Vergleich auf der Rennstrecke

Um die beiden E-Autos von Tesla und der Porsche AG zu vergleichen, fand sich Moderator Chet mit mehren Freunden auf einer Rennstrecke in Arizona ein. „Wir haben uns entschlossen, einen Kampf der E-Autos auszutragen“, sagt der Youtuber zu Beginn des Videos. „Wir haben hier das Tesla Model S Plaid und einen Taycan Turbo S.“ Ziel sei es gewesen, die Leistungsfähigkeit beider Autos auf der Rennstrecke zu testen. „Wenn ich eine Vorhersage machen müsste, würde ich sagen: Der Tesla wird es auf der Rennstrecke schwer haben“, so Chet vor dem Vergleich.

Im Video zeigt die nächste Szene den Youtuber in dem Sportwagen der Porsche AG auf der Rennstrecke. „Ich kann jetzt schon sagen, es ist ein sehr sportliches Fahrgefühl“, sagt er. Zudem macht er sich jedoch auch über den Namen des Modells aus Stuttgart lustig. „Sie nennen ihn Turbo S, aber es gibt hier keinen Turbo oder sonst was.“ Nachdem er den Sportwagen auf einem geraden Abschnitt der Strecke stark beschleunigt hat, zieht er ein eher verhaltenes Fazit. „Er ist sehr viel schwächer [als der Tesla, Anm. d. Red] aber beschleunigt sehr schnell“, sagt er. „Ich würde aber nicht sagen, dass er wirklich schneller beschleunigt als andere Sportwagen.“

Dennoch zeigt er sich vom Design und dem Fahrgefühl des Taycan der Porsche AG begeistert. „Ich liebe dieses Auto und das Porsche-Design“, sagt er. „Ich könnte den ganzen Tag in diesem Auto herumfahren.“ Zudem fühle sich der elektrische Porsche Sportwagen bei der Fahrt „besonderer an, als der Tesla.“

E-Autos von Porsche und Tesla im Vergleich - Youtuber zieht vernichtendes Urteil

Laut eigener Aussage fuhr der Youtuber zum ersten Mal sein kurz zuvor erstandenes Tesla Model S Plaid auf einer Rennstrecke. Das Modell sei definitiv stärker als der Porsche, die Beschleunigung in der Kurve bezeichnete er als „unglaublich“. Die Bremsen seien ebenfalls sehr stark, überhitzten jedoch sehr schnell. „Insgesamt überhitzt das Auto jedoch nicht“, so Chet. „Da haben sie auf jeden Fall nachgebessert.“ Die Strecke schließt das Tesla-Modell schneller ab als der Taycan der Porsche AG.

Er merkt am Ende des Videos jedoch an, dass er den Taycan der Porsche AG nicht voll ausreizen wollte, da es nicht sein Auto, sondern das eines Freundes sei. Zudem seien die Reifen bereits sehr stark abgefahren gewesen. „Das war wohl der Schwachpunkt beim Porsche“, sagt er. Die Verarbeitung des Porsche-Sportwagens bezeichnete Chet in seinem Video als erstklassig.

„Mit frischen Reifen und einer stärkeren Batterie hätte der Porsche deutlich besser abgeschnitten“, schrieb der Youtuber in einem Kommentar unter sein Video. „Und das sind Probleme, die schnell zu beheben sind.“ Die Leistung seines Tesla Model S Plaid sei für den Sportwagenbauer aus Deutschland jedoch „schlicht peinlich“.

Rubriklistenbild: © Porsche AG

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