Veranstaltung am Sonntag

Neue Demo für die Ukraine in Stuttgart geplant – „Dem Krieg den Geldhahn zudrehen!“

Zahlreiche Menschen protestierten Ende Februar auf dem Schlossplatz gegen den Angriff Russlands auf die Ukraine.
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Zahlreiche Menschen protestierten Ende Februar auf dem Schlossplatz gegen den Angriff Russlands auf die Ukraine.
  • Jakob Koch
    VonJakob Koch
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Am Sonntag sollen Zehntausende in Stuttgart zusammenkommen, um ein Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine zu setzen. Die Kundgebung findet im Oberen Schlossgarten statt.

Stuttgart – Gegen den Krieg in der Ukraine wollen am Sonntag bis zu 20.000 Menschen in Stuttgart auf die Straße gehen. Die Veranstalter sind Umweltschutz-, Friedens- und humanitäre Organisationen sowie Gewerkschaften. Sie verlangten am Freitag einen sofortigen Abzug Russlands aus dem Land. „Wir wollen Friedensverhandlungen, die in einem atomwaffenfreien Europa, gemeinsamer Sicherheit, in Frieden und Abrüstung unter Einschluss von Ukraine und Russland münden“, teilten die Organisatoren im Vorfeld mit. Die Solidarität im Südwesten ist immens: Lesen Sie hier, wie und wo man in Baden-Württemberg helfen kann.

Demo gegen den Ukraine-Krieg: Treffpunkt in Stuttgart am Oberen Schlossgarten

Die Kundgebung steht unter dem Motto: „Stoppt den Krieg! Frieden und Solidarität für die Menschen in der Ukraine!“ Neben der Demonstration in der baden-württembergischen Landeshauptstadt sind auch in Berlin, Frankfurt, Leipzig und Hamburg entsprechende Veranstaltungen geplant. „Wir wollen Friedensverhandlungen, die in einem atomwaffenfreien Europa, gemeinsamer Sicherheit, in Frieden und Abrüstung unter Einschluss von Ukraine und Russland münden. Nicht der russischen Bevölkerung, sondern der politischen und wirtschaftlichen Führungsriege Russlands gilt unsere Forderung, dem Krieg den Geldhahn zuzudrehen”, heißt es im Aufruf des Bündnisses.

In Stuttgart wird es ab 12 Uhr eine Kundgebung im Oberen Schlossgarten (vor der Oper) geben.

Demo-Aufruf eines Bündnisses zivilgesellschaftlicher Akteure 

DGB-Landeschef Kai Burmeister sagte, der Krieg in der Ukraine werde mit jedem Tag grausamer. Und Jaron Immer, Sprecher von Fridays For Future im Südwesten, meinte, Putins Krieg funktioniere nur wegen unserer verfehlten Energiepolitik. Und der Landesgeschäftsführer vom Bund für Umwelt- und Naturschutz, Martin Bachhofer, sagte, die Abhängigkeiten von fossilen Energien insbesondere aus Russland gefährde die politische Handlungsfähigkeit. (mit dpa)

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