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60 Milliarden Euro: Mega-Investition soll Mercedes-Benz „führend im Luxussegment“ machen

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Von: Franziska Schuster

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Ein Konzept des Mercedes EQS.
Die Mercedes-Benz AG will sich weiter im Luxussegment etablieren. © FrankHoermann/SVEN SIMON/Imago

Daimler-Chef Ola Källenius hat große Pläne: Mercedes-Benz soll führend in Sachen elektrischem Antrieb und Software werden. Das lässt sich der Konzern Milliarden kosten.

Stuttgart - Ein Auto muss heutzutage mehr können, als Menschen von A nach B zu bringen. Längst hat die moderne Technik hier ihre Spuren hinterlassen: Elektrifizierung, Digitalisierung und autonomes Fahren sind die Zukunft der Branche.

Auch die Daimler-Tochter Mercedes-Benz setzt genau hier an. Das lässt sich das Unternehmen einiges kosten: 60 Milliarden Euro will Mercedes-Benz bis 2026 investieren. Ein kostspieliger Plan, den Daimler-Chef Ola Källenius auf den Weg gebracht hat.

Mercedes-Benz: Elektrifizierung, Digitalisierung und autonomes Fahren sollen vorangetrieben werden

Die Zustimmung zum Investitionsvorhaben kam nun vom Aufsichtsrat, berichtet das Manager Magazin. Die Geschäftsplanung für 2022 bis 2026 sieht demnach Investitionen in den Bereichen Elektrifizierung, Digitalisierung sowie im autonomen Fahren vor. Damit wird auch Ola Källenius‘ Vorhaben gestärkt, die Daimler AG zu transformieren. Ab 2030 will der Autobauer aus Stuttgart nur noch E-Autos bauen. Nach der Abspaltung der Daimler Truck AG will sich Ola Källenius eigenen Angaben nach nun voll auf das Geschäft mit Vans und Pkws konzentrieren.

Sein Plan: In vier Jahren will der Autobauer aus Baden-Württemberg 50 Prozent seiner Neuwagen-Verkäufe mit vollelektrischen oder Plug-in-Autos erzielen. Mercedes-Benz soll zudem führender Hersteller von elektrischen Antrieben und Fahrzeugsoftware werden. „Unser Ziel ist die Technologieführerschaft im automobilen Luxussegment sowie bei Premium Vans“, erklärte Ola Källenius. 

Aufspaltung bei Daimler: Große Veränderungen beim Stuttgarter Autobauer

Die Daimler AG befindet sich momentan im Umbruch. Der Konzern spaltet sich auf und verschwindet immer mehr aus Stuttgart. Seit dem 1. Dezember sind Daimler Truck und Daimler samt Pkw-Tochter zwei voneinander unabhängige Unternehmen. Die Bus- und LKW-Sparte soll am 10. Dezember an die Börse gehen, 2022 in den DAX aufsteigen.

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