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„Lügen und schlechter Service“: Kunden rechnen mit Stuttgarter Mercedes-Autohaus ab

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Von: Valentin Betz

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Fahrzeuge von Mercedes-Benz stehen aneinandergereit in einem Gebäude.
Mercedes-Benz lebt letztlich von zufriedenen Kunden und verkauften Autos. Doch beides scheint einer Niederlassung in Stuttgart Probleme zu bereiten (Symbolbild). © Uli Deck/dpa

Mercedes-Benz lebt von zufriedenen Kunden und verkauften Fahrzeugen. In Stuttgart gibt es eine Niederlassung, die laut Rezensionen beides nicht immer liefert.

Stuttgart - Das vergangene Jahr machte sich beim Absatz von Mercedes-Benz negativ bemerkbar. Insgesamt gingen die Verkäufe weltweit zurück, auch wenn es vereinzelt Lichtblicke für den Fahrzeughersteller aus Stuttgart gab. So verkaufte Mercedes-Benz mehr E-Autos als je zuvor.

Ein wichtiges Standbein für den Fahrzeughersteller sind trotz Onlinehandel weiterhin die zahlreichen Standorte von Mercedes-Benz. Dort haben Kunden nach wie vor die Möglichkeit, ein gewünschtes Fahrzeug in der Realität zu sehen, anzufassen oder gar eine Probefahrt zu machen. Es dürfte daher nicht im Interesse des Konzerns liegen, wenn Niederlassungen im Netz schlechte Bewertungen bekommen - besonders, wenn es die Heimat Stuttgart betrifft.

Anmerkung der Redaktion

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 20.01.2022 veröffentlicht. Da er für unsere Leser noch immer Relevanz besitzt, haben wir ihn erneut auf Facebook gepostet.

Niederlassung von Mercedes-Benz: Händler aus Stuttgart bekommt schlechte Bewertungen

Mit der Mercedes-Benz-Niederlassung in Stuttgart-Feuerbach sind viele Kunden den Rezensionen im Netz zufolge nicht zufrieden. Der Fahrzeughersteller verkauft dort alle möglichen Modelle, darunter auch „Junge Sterne“, also Gebrauchtwagen von Mercedes-Benz. Laut Homepage der Niederlassung umfasst der Bestand derzeit (Stand: 20. Januar) 367 Fahrzeuge. Insgesamt scheint der Händler in Stuttgart-Feuerbach nicht gänzlich unbeliebt zu sein; bei 725 Rezensionen kommt die Niederlassung immerhin auf 3,9 von 5 möglichen Sternen.

Doch bekanntlich ist der Kunde König, weshalb jede schlechte Bewertung für Mercedes-Benz ein Dorn im Auge sein müsste. Vor allem die Beratung in der Niederlassung in Stuttgart kommt bei den Kunden nicht gut weg. „Schlechte Kundenberatung. Habe das Gefühl, die wollen keine Autos verkaufen“, heißt es in einer Rezension etwa. „Diese Leute sind einfach nur lustlos und gehen nicht auf die Kunden ein“, schreibt jemand anderes.

Schlechte Bewertungen für Niederlassung von Mercedes-Benz hat Folgen für die Marke insgesamt

Ein anderer Kunde der Niederlassung scheint schon mehrfach Erfahrungen mit Händlern in der Landeshauptstadt gemacht zu haben. „Mit Abstand eines der schlechtesten Autohäuser von Mercedes in Stuttgart und Umgebung“, lautet sein Fazit. Ein weiterer potenzieller Käufer schildert, dass er ein Fahrzeug von Mercedes-Benz für eine Probefahrt bekam, das bereits verkauft war - was ihm aber erst danach mitgeteilt wurde.

Wie problematisch solche Bewertungen für Mercedes-Benz insgesamt sind, zeigen weitere Beispiele aus dem Netz. Die negative Erfahrung in der Niederlassung in Stuttgart-Feuerbach überträgt ein Kunde direkt auf den Konzern insgesamt. „Nie wieder Mercedes. Diese Marke besteht praktisch nur aus Lügen und schlechtem Service“, heißt es. Ein anderer gibt unumwunden zu, direkt zur Konkurrenz gegangen zu sein: „Wollte mich vorab telefonisch über ein Auto erkundigen. Wurde aber sehr unfreundlich abgewimmelt. Habe mich darüber so aufgeregt, dass ich mir jetzt das Bayerische Pendant gekauft habe.“

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