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Mehr als 1.100 Vermisstenfälle in Baden-Württemberg – gute Aufklärungsquote

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Polizisten stehen bei einem Einsatz auf der Straße
Auf Vermisstenfälle beschäftigen die Polizei in Baden-Württemberg (Symbolbild) immer wieder. © Hendrik Schmidt/dpa

Die Erledigungsquote für Vermisstenfälle in Baden-Württemberg ist mit 97 Prozent gut. Sorgen bereiten die Fälle, die über Jahre nicht geklärt werden.

Stuttgart (dpa/lsw) – Mehr als 1.100 Menschen in Baden-Württemberg galten Anfang April als vermisst. 1.143 Personen waren zum Stichtag 11. April als vermisst ausgeschrieben, teilte das Innenministerium in einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion mit, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die meisten Personen wurden in Freiburg (214), Mannheim (129) und Karlsruhe (114) als vermisst gemeldet. 540 der Vermissten waren noch nicht volljährig.

Aber: Die Erledigungsquote ist bei solchen Fällen sehr hoch, 2021 bei mehr als 97 Prozent. „Wenn eine Person vermisst wird, dann kann das ganz banale Gründe haben – aber es können auch schwere Kriminalfälle dahinterstecken“, sagte der Grünen-Politiker Oliver Hildenbrand. Eine hohe Aufklärungsquote sei erfreulich. „Wir müssen aber immer wieder auch diejenigen Vermisstenfälle in den Blick nehmen, bei denen der Verbleib von vermissten Personen jahrelang ungeklärt bleibt.“

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