Nicht wie geplant

Laschet macht Wahlkampf im Osten statt in Baden-Württemberg

Armin Laschet (M, alle CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, applaudiert zwischen Bodo Kimpel (l), Kreisverband Recklinghausen, und Andreas Hollstein, Oberbürgermeister-Kandidat Dortmund, bei der Auftaktveranstaltung des Kommunal-Wahlkampfs der CDU Ruhr.
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Armin Laschet steckt mitten im Wahlkampf - jedoch aktuell trotz Ankündigung nicht in Baden-Württemberg.

Eigentlich sollte Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) gerade Wahlkampf in Baden-Württemberg machen - so war es zumindest angekündigt. Doch er hat umdisponiert.

Berlin/Stuttgart (dpa/lsw) - Statt wie ursprünglich mal geplant nach Baden-Württemberg zieht es Unionskanzlerkandidat Armin Laschet im Wahlkampf nun zunächst in den Osten. Unter anderem will der CDU-Vorsitzende am Freitag die Tesla-Gigafactory in Brandenburg besichtigen und an der Glienicker Brücke bei Potsdam an einer Gedenkveranstaltung zum Jahrestag des Mauerbaus teilnehmen.

Die Wahlkampftour hätte eigentlich in der vergangenen Woche beginnen sollen. Damals sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident den Start mit der Begründung ab, dass die Bewältigung der Flutkatastrophe in seinem Bundesland oberste Priorität habe.

Zwar wird Laschet wie ursprünglich geplant zum Auftakt das Boxcamp Gallus in Frankfurt (Main) besuchen. Die anschließend in Baden-Württemberg vorgesehenen Stationen etwa in Bad Wildbad (Landkreis Calw), Konstanz, Heidelberg und Aalen (Ostalbkreis) wird es vorerst jedoch nicht geben. Wie die weitere Planung der Tour bis zur Bundestagswahl Ende September aussieht, war zunächst unklar.

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