Strengere Maßnahmen

Landesregierung will härtere Corona-Regeln mit 2G plus beschließen

2G-Regel auf dem Hamburger Kiez
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Die Regierung in Baden-Württemberg überlegt, sogar die 2G-Regel noch zu verschärfen.

Kretschmann und Co. treten noch stärker auf die Bremse: Mit der neuen Alarmstufe II soll es deutlich weniger Corona-Infektionen geben. Doch es gibt große Zweifel, ob die Maßnahmen reichen.

Stuttgart (dpa/lsw) - Die grün-schwarze Regierung in Baden-Württemberg will am Dienstag die neue Corona-Verordnung mit schärferen Maßnahmen beschließen. Es gilt als wahrscheinlich, dass schon von Mittwoch an die neue Alarmstufe II in Kraft tritt. Dann soll 2G plus bei Veranstaltungen mit Gesang oder Blasmusik, auf Weihnachtsmärkten, in Bars und Clubs sowie bei körpernahen Dienstleistungen gelten - allerdings werden Friseure hier voraussichtlich ausgenommen sein. Die 2G-plus-Regel bedeutet, dass nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt haben, die zusätzlich einen negativen Test vorweisen können.

Die neue Alarmstufe soll greifen, wenn die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen im Südwesten auf über 450 steigt oder die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz bei 6 liegt. Die Zahl der Covid-19-Fälle auf Intensivstationen liegt schon über 450. Das heißt, dass voraussichtlich schon von Mittwoch an die neuen Regeln gelten werden, um die Corona-Zahlen abzubremsen und die Kliniken zu entlasten. Dann soll es außerdem in Hotspots nächtliche Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte geben, wenn in ihrem Kreis die Sieben-Tage-Inzidenz über 500 liegt.

Schon seit vergangenem Mittwoch gilt im Land die Alarmstufe I, bei der Ungeimpfte von der Teilnahme am öffentlichen Leben weitgehend ausgeschlossen sind. Nur Geimpfte und Genesene haben jetzt noch Zugang zu Kinos, Museen, Schwimmbädern sowie den meisten anderen öffentlichen Veranstaltungen. Zudem gelten Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. Sie dürfen sich allein oder als Haushalt nur noch mit einer weiteren Person treffen.

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