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Kunstmuseum Stuttgart ist Museum des Jahres 2021

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Von: Nadja Pohr

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Blumen blühen vor dem Kunstmuseum in Stuttgart.
Deutschlands Kunstkritiker haben es als „Museum des Jahres 2021“ ausgezeichnet. © Christoph Schmidt/dpa

Das Kunstmuseum Stuttgart wurde für seine verschiedenen Ausstellungen vom Internationalen Kunstkritikerverband AICA zum „Museum des Jahres 2021“ gekürt.

Stuttgart - Es gehört zu den Sehenswürdigkeiten in Stuttgart und hat nun eine Auszeichnung für seinen „besonders weit gespannten Blick“ erhalten: Das Kunstmuseum Stuttgart. Es überzeugte die Kritiker mit seiner unmittelbaren Gegenwartskunst als auch durch ausgestellte klassische Moderne.

Das Museum der Landeshauptstadt Stuttgart bezeichnet sich erst seit 2005 als solches. Zuvor war es bis 1961 war die Kunstsammlung der Stadt als städtische Galerie und ab 1961 als Galerie der Stadt Stuttgart bekannt. Jetzt wurde es von verschiedenen Kunstkritikern zum „Museum des Jahres 2021“ gekürt.

Würdigung für den „besonders weit gespannten Blick“ des Hauses

Rund 200 Vertreter der deutschen Sektion des Internationalen Kunstkritikerverbands AICA wählte das Kunstmuseum Stuttgart für die Auszeichnung. Dabei hoben sie den „besonders weit gespannten Blick“ des Hauses auf die Kunstwelt hervor. „Das globale Kunstgeschehen hat in dem Haus am Stuttgarter Schlossplatz ebenso eine Bühne wie das künstlerische Schaffen in der Region“, so das Urteil der Kritiker.

Das Museum bildet somit einen wichtigen Teil der Kultur in Stuttgart. Aktuell bietet das Museum, das seit 2010 von Ulrike Groos geleitet wird, beispielsweise die Ausstellungen „Jetzt oder nie – 50 Jahre Sammlung LBBW“ oder „Gego. Die Architektur einer Künstlerin“ an. Die Jury würdigte hingegen unter anderem auch die 2005 gestartete Ausstellungsserie „Frischzelle“.

Leiterin Groos freut sich über die Wertschätzung

Gegenüber der Deutschen-Presse-Agentur (dpa) äußerte Ulrike Groos, dass sie besonders stolz auf das ganze Team sei. „Weil es eine Wertschätzung unserer Arbeit der vergangenen Jahre ist“, sagt die Museumsleiterin. Das Kunstmuseum habe die Jury mit einer eigenen Handschrift und einem mutigen Programm überzeugen können.

Außerdem biete das Museum laut den Kritikern der AICA „ein gelungenes und wichtiges Experimentierfeld für junge Künstlerinnen und Künstler aus Baden-Württemberg.“ Die Auszeichnung wird sicherlich für Neugierde bei Museumsgängern gesorgt haben. Zuletzt sorgte bei Fans das Naturkundemuseum Karlsruhe für Aufsehen: Wegen eines wertvollen Fossils bekam es Hassnachrichten.

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