„Wir sind für euch da - gemeinsam sind wir stark“

Klinikum Stuttgart begeistert mit Video zur „Jerusalema Dance Challenge“

  • Julian Baumann
    vonJulian Baumann
    schließen

In der Corona-Krise hängt viel von den Mitarbeitern der Kliniken ab. Das Klinikum Stuttgart nahm an der Jerusalem Dance Challenge teil um eine Botschaft zu senden - „Wir sind für euch da“.

Stuttgart - Das Coronavirus in Baden-Württemberg stellt Mitarbeiter der Krankenhäuser und Kliniken im Land vor große Herausforderungen. Trotz der hohen Ansteckungsgefahr sind sie täglich mit infizierten Personen in Kontakt, kümmern sich und sorgen sich um sie.

Die „Jerusalema Dance Challenge“ soll eine positive Botschaft in der schwierigen Zeit senden. Im Laufe der letzten Tage hatten bereits Beamte von Polizeipräsidien und Mitarbeiter verschiedener Krankenhäuser an der Aktion teilgenommen. Nun tanzte auch das Personal des Klinikums Stuttgart gemeinsam unter dem Motto: „Wir sind für euch da - gemeinsam sind wir stark“.

In der Corona-Krise sind die Bilder aus den Krankenhäusern im Land selten positiv. Patienten liegen in Intensivbetten, müssen stellenweise beatmet werden und die Kapazitäten der Kliniken werden immer weiter erschöpft. In dieser schweren Zeit ist das Video auf dem YouTube-Kanal des Klinikums Stuttgart eine positive Abwechslung, die für gute Laune sorgt.

Klinikum Stuttgart: Mitarbeiter tanzen den „Jersualema Dance“ - eine positive Botschaft

Durch die aktuell sehr ernste Corona-Lage ist das Personal in den Kliniken besonders gefordert. Im Krankheitsfall wollen sich die Patienten auf die medizinischen Angestellten und Ärzte verlassen können. Und das können sie auch - so die Botschaft des Videos. Die Challenge basiert auf einem Lied des Electronic-Künstlers Master KG. Das titelgebende „Jerusalema“ soll an einen spirituellen Ort erinnern, „an dem man Frieden findet, an dem es keine Sorgen, sondern nur Glück und fröhliche Menschen gibt“, wie das Musikportal energy.de berichtet. Die Challenge ging bereits um die ganze Welt.

Auch die Piloten, Stewardessen und weiteres Personal des Flughafens in Stuttgart nahmen bereits an der Jerusalema Dance Challenge teil. Ebenso das Klinikum Esslingen. Im Video des Klinikums Stuttgart sieht man zunächst zahlreiche Mitarbeiter in Maske und mit ausreichendem Sicherheitsabstand gemeinsam zum Takt der Musik klatschen. Im Laufe des Clips wird mehrfach die Location geändert.

Vom Bereich vor dem Eingang des Katharinenhospitals über den Eingangsbereich, die Flure des Krankenhauses bis zum leer geräumten Operationssaal - überall tanzen die Angestellten für die positive Botschaft. Während der Jerusalema Dance Challenge halten Mitarbeiter immer wieder Schilder in die Kamera. „Wir schaffen das“, „zusammen sind wir stark“ und „yes we care“, ist dort zu lesen.

Klinikum Stuttgart: Die Jerusalema Dance Challenge - der Ablauf

Die Grundschritte der Jerusalema Dance Challenge sind denkbar einfach: Ein Fuß nach vorne, viermal auf den Boden tippen, aufs andere Bein wechseln und den Fuß viermal auf den Boden tappen. Umso beeindruckender ist der Tanz jedoch, wenn die Mitarbeiter des Klinikums Stuttgart diese Schritte synchron miteinander machen und auch hier und dort eigene Varianten einstreuen.

Insgesamt zeigt das Video auf dem YouTube-Kanal des Klinikums Stuttgart eine Belegschaft, die zusammen hält, die mit dem Tanz eine positive Stimmung verbreiten und den Menschen zeigen will: Wir sind für euch da, auch in der schwierigen Zeit. Das gelingt der Belegschaft des größten Krankenhauses der Landeshauptstadt Stuttgart auch wirklich eindrucksvoll.

Mit der Teilnahme und dem Video zur „Jerusalema Dance Challenge“ sendet das Klinikum Stuttgart eine positive Botschaft in der schwierigen Zeit.

Im Übrigen verbreitet nicht nur der Tanz der Mitarbeiter des Klinikums Stuttgart eine positive Botschaft, auch der Songtext des zugrunde liegenden Liedes von Master KG geben Hoffnung. „Schütze mich begleite mich, lass mich hier nicht zurück“, heißt es in dem Text. Der Text zu dem Lied, das inzwischen als positive Botschaft in der schwierigen Zeit um die Welt ging, ist im Original auf Zulu geschrieben, einer der elf Amtssprachen in Südafrika. Das Original in eben dieser Sprache ist auch im Video des Klinikums Stuttgart zu hören.

Rubriklistenbild: © Screenshot/Klinikum Stuttgart/YouTube

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare