Stuttgart: Sozial und versorgt?

Soziales in Stuttgart: Krankenhäuser, Kliniken, Psychiatrie, Initiativen

Frontansicht des Klinikum Stuttgart im Zentrum der Landeshauptstadt
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Soziales in Stuttgart: Krankenhäuser, Kliniken, Psychiatrie, Initiativen
  • Julian Baumann
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Für die medizinische und soziale Hilfe in Stuttgart stehen zahlreiche andere Einrichtungen und Hilfsstätten zur Verfügung: Krankenhäuser, Initiativen und Hilfseinrichtungen. Welche Krankenhäuser, Initiativen und Kliniken in Stuttgart können die Bürger nutzen?

  • Es gibt mehrere moderne Krankenhäuser und Kliniken in Stuttgart.
  • Das Katharinenhospital bildet mit drei weiteren Krankenhäusern das Klinikum Stuttgart. Das Klinikum befindet sich in Trägerschaft der Stadt Stuttgart.
  • In Stuttgart besteht ein umfassendes Netz an sozialen Diensten und Beratungsstellen für verschiedene Bevölkerungsgruppen.

Stuttgart - In der sozialen und gesundheitlichen Versorgung ist Stuttgart in Baden-Württemberg gut aufgestellt. Als größte der Kliniken in Stuttgart ist hier das Klinikum Stuttgart zu nennen, das durch einen Zusammenschluss von vier Krankenhäusern entstanden ist:

  • Katharinenhospital
  • Bürgerhospital
  • Olgahospital
  • Krankenhaus Bad Cannstatt

Das Bürgerhospital und die Kinderklinik Olgahospital sind mittlerweile in das Katharinenhospital integriert worden. Das Katharinenhospital ist das größte Krankenhaus der Stadt Stuttgart. Das Klinikum Stuttgart dient auch als Lehrkrankenhaus für Studiengänge der Universität Tübingen wie Medizin. Die größte Einrichtung unter den Krankenhäusern und Kliniken in Stuttgart verfügt über etwa 2.000 Betten und behandelt etwa 90.000 Patienten im Jahr stationär und 600.000 Patienten ambulant. Zum Klinikum Stuttgart gehören zudem ein Transplantationszentrum und das Zentralinstitut für Transfusionsmedizin und der Blutspendedienst und ist so auch auf Notfälle ausgelegt.

Kliniken in Stuttgart: Die medizinische Versorgung in der Landeshauptstadt

Zu den wichtigen Krankenhäusern und Kliniken in Stuttgart gehört das Diakonie-Klinikum Stuttgart mit einer jährlichen Patientenbetreuung von rund 87.000 (stationär und ambulant). Es liegt im Westteil Stuttgarts. Das Karl-Olga-Krankenhaus ist eine weitere Einrichtung im Ostteil der Stadt Stuttgart. Es dient ebenfalls der allgemeinen medizinischen Versorgung der Bürger. Weiterhin gibt es das Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK), ein Stiftungskrankenhaus des Namensgebers. Die Frauenklinik Charlottenhaus und die Gerlinger Klinik Schillerhöhe sind Bestandteile des RBK.

Kliniken in Stuttgart: Weitere medizinische Einrichtungen in der Landeshauptstadt

In Stuttgart ist neben dem Klinikum Stuttgart zudem die Charlottenklinik für Augenheilkunde beheimatet, eine der ältesten Fachkliniken für Augenheilkunde in Deutschland. Mit den Kliniken Schmieder gibt es ein Fachkrankenhaus für Neurologie und Rehabilitation. Das Krankenhaus vom Roten Kreuz ist als Lungenkrebs- und Weaningzentrum zertifiziert. Mit der Sana Herzchirurgischen Klinik ist ein weiteres Spezialklinikum in der Stadt. Die Sana Klinik Bethesda ist ein kleines Haus zur therapeutischen Allgemeinversorgung. Eine weitere Klinik in Stuttgart ist die Sportklinik Stuttgart - ein Fachkrankenhaus.

Neben den Kliniken in Stuttgart und den Krankenhäusern, sind auch zwei Psychiatrien in Stuttgart vertreten, das Furtbachkrankenhaus und der Rudolf-Sophien-Stift. Mit der Sonnenbergklinik gibt es zudem eine Fachklinik für Psychotherapie. Die Evangelische Gesellschaft (eva) unterhält eine psychologische Beratungsstelle in Stuttgart. Sie übernimmt auch weitergehende Beratungsleistungen und Förderungen, vor allem für Flüchtlinge.

Die Ärzte arbeiten nicht nur in den Kliniken in Stuttgart und den Krankenhäusern. Stuttgart hat auch eine hohe Anzahl an Hausärzten. Statistisch gesehen gilt die medizinische und soziale Versorgung in der Stadt als gut. In der baden-württembergischen Landeshauptstadt gibt es mehr als 450 Hausärzte. Die hausärztliche Versorgung liegt damit bei 101 Prozent. Die Versorgungsquote bei Fachärzten ist sogar noch um einiges höher – bis über 160 Prozent bei den Chirurgen. Nur bei den Fachärzten der Kinder- und Jugendpsychiatrie ist Stuttgart deutlich unterversorgt.

Neben den Kliniken in Stuttgart: Das sind die Initiativen und Hilfseinrichtungen in der Stadt

Die Stadt Stuttgart sowie zahlreiche private Organisationen bieten soziale Leistungen vor allem im Bereich der Beratung an. So gibt es Unterstützungsangebote für Familien, Kinder und Jugendliche, Schwangere, ältere Menschen, Pflegebedürftige, Migrantinnen und Migranten, Alleinerziehende, Menschen mit Behinderung, Notleidende und zur Inklusion. In der Stadt sind beispielsweise Generationenhäuser, Stadtteil- und Familienzentren verteilt, in den sich die Bürgerinnen und Bürger austauschen und gegenseitig unterstützen können. Diese Organisationen tragen neben den Kliniken in Stuttgart dazu bei, der Bevölkerung in medizinischen Fragen zur Seite zu stehen.

Nicht nur die Kliniken in Stuttgart, die Krankenhäuser und die medizinischen Organisationen setzen sich für die Bevölkerung ein, auch andere Unternehmen beteiligen sich. Im Bereich der Wohlfahrt bzw. Wohltätigkeit ist unter anderem die Stuttgart Charity Society, ein privater Verein, sehr aktiv. Die in Stuttgart und der Region ansässigen Unternehmen beteiligen sich ebenfalls häufig an gemeinnützigen Aktionen oder initiieren selbst welche. Der Benefiz-Lauf Charity Walk & Run findet regelmäßig ebenfalls in Stuttgart statt. Die Spenden gehen an das Kinderhospiz Stuttgart. Ein umfassendes Beratungsangebot bietet zudem das Netzwerk Demenz Stuttgart.

Natürlich sind auch weitere Wohlfahrtsverbände in Stuttgart aktiv:

  • Caritas
  • PARITÄTische Baden-Württemberg e. V.
  • Wohlfahrtswerk
  • Liga der Wohlfahrtspflege
  • Sozialverband VdK
  • Refugio Stuttgart e. V.

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