In Stuttgart und Heidelberg

‚Klinik-Knast‘ für Quarantäne-Muffel – Verweigerer sollen künftig in Kliniken untergebracht werden

Ein Richtungspfeil zum „Covid-19“ Bereich klebt vor einer Corona-Intensivstation an der Wand.
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Corona-Stationen kommen in vielen Regionen an ihre Grenzen. Coronavirus-Infektionen können schwerwiegende Beschwerden wie Gehirnentzündungen zur Folge haben.

Stuttgart/Heidelberg: Wie umgehen mit Quarantäneverweigerern? Diese Frage beschäftigt die baden-württembergische Landesregierung schon lange – nun ist eine Lösung gefunden.

Künftig geht es strikten Quarantäneverweigerern in Baden-Württemberg* an den Kragen, wie HEIDELBERG24* berichtet. Der Deutschen Presse-Agentur liegt ein Schreiben vom Gesundheitsministerium vor, das an die Polizeibehörden und Gesundheitsämter des Landes gerichtet ist. Daraus geht hervor, dass Menschen, die sich nachweislich mit dem Coronavirus* infiziert haben, sich jedoch nicht an die Quarantäne-Regelungen halten wollen, künftig in zwei Kliniken im Südwesten untergebracht* werden sollen.

Zwar gebe es aktuell nur wenige Quarantäneverweigerer, doch dabei soll es sich um gefährliche Fälle handeln. Für eine Zwangseinweisung von Quarantäneverweigerern sei jedoch ein richterlicher Beschluss nötig, wie aus dem Schreiben hervorgeht. *HEIDELBERG24 ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Netzwerks

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