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Innenminister Strobl warnt vor Telegram als Plattform für Terrorismus

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Thomas Strobl
„Täter fühlen sich bei Telegram in einem sicheren Raum“, sagt Thomas Strobl. © Marijan Murat/dpa/Archivbild

Thomas Strobl, Innenminister von Baden-Württemberg, hält den Messengerdienst Telegram für brandgefährlich. Er fordert, Telegram zu verpflichten, Daten von Straftätern herauszugeben.

Stuttgart (dpa/lsw) - Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) hat eindringlich vor der Planung von Terroranschlägen über das Netzwerk Telegram gewarnt. In Sachsen hätten sich Menschen bereits über Telegram zu verabscheulichen Gewalttaten verabredet, sagte Strobl, der auch CDU-Bundesvize ist, am Mittwoch im Landtag in Stuttgart. «Wollen wir wirklich zulassen, dass in dunklen Kanälen Anschläge und ein neuer Terrorismus geplant, verabredet und möglicherweise Terroranschläge vorbereitet werden?», fragte Strobl.

«Telegram - das ist ein Problem, weil Täter sich dort in einem sicheren Raum fühlen und die Zugriffsrechte für unsere Behörden begrenzt sind.» Das müsse sich nun schnell ändern, sagte Strobl in Richtung der Ampel-Regierung in Berlin. Telegram müsse verpflichtet werden, Daten von Straftätern unverzüglich herauszugeben und strafbare Inhalte zu löschen.

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