Gründershow bei Vox

Handball-Star Johannes Bitter aus Stuttgart holt in der „Höhle der Löwen“ einen Deal, der ihn selbst überraschte

  • Marleen van de Camp
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„Die Höhle der Löwen“ läuft auf Vox seit März in der siebten Staffel. Der Torwart des TVB Stuttgart und Weltmeister, Johannes Bitter, bekam im Staffelfinale am 21. April einen Deal, der ihn selbst überraschte.

Stuttgart- Auf Vox ging am 21. April die siebte Staffel der Gründershow „Die Höhle der Löwen“ mit gleich zwei Startups mit Bezug zu Stuttgart zu Ende. In der letzten Folge stellten Johannes „Jogi“ Bitter, Torhüter des TVB Stuttgart und der ehemalige Hockey-Torwart Christian Monzel ihr das Getränk „drinkbetter elixir“ vor.

Die Erfindung des Handball-Stars aus Stuttgart soll für bis zu acht Stunden aufnahmefähig und leistungsbereit machen - nicht nur Leistungssportler, sondern auch Lehrer, Manager, Eltern, Prüflinge und jeden, der in Topform sein muss. Johannes Bitter und sein Partner boten den Juroren der „Höhle der Löwen“ 20 Prozent Unternehmensanteile für 200.000 Euro. 

Die Höhle der Löwen: Handball-Star Johannes Bitter aus Stuttgart begeistert Ralf Dümmel

„Wir kommen aus dem Leistungssport, sind beide Torhüter (…) und als Torhüter sind wir immer einer ganz besonderen Belastung ausgesetzt. Eine kleine Unachtsamkeit kann entscheiden, ob ein Spiel in die Hose geht“, begann Johannes Bitter. Deshalb sei es für sie wichtig, etwas zu haben, das sie körperlich und geistig komplett fit mache, sagte der Handball-Profi aus Stuttgart

„Die Höhle der Löwen“-Juror Ralf Dümmel unterbrach: „Er ist es! Ich wollte echt sagen, wenn Sie älter wären oder älter aussehen würden, wüsste ich, wer Sie sind. Handball-Nationaltorwart, ne?“

Johannes Bitter holte 2007 mit der deutschen Handball-Nationalmannschaft den Weltmeistertitel. Nach mehr als 20 Jahren möchte er sich in Stuttgart auf das Leben nach der Handballkarriere vorbereiten. Er studierte Sportmanagement und gründete zusammen mit Christian Monzel im Jahr 2016 die drinkbetter GmbH. Monzel war Hockeyspieler in der Bundesliga und gewann fünfmal die Deutsche Meisterschaft - einmal als Spieler, danach noch viermal als Trainer. Der Diplom-Betriebswirt war unter anderem Geschäftsführer der Werbeagentur Jung von Matt und arbeitet seit 2008 als selbstständiger Unternehmensberater in Hamburg.

Gemeinsam entwickelten sie über mehrere Jahre hinweg mit Wissenschaftlern aus Berlin das drinkbetter elixir, wie Monzel berichtet. Kosten: 70.000 Euro. Was ihnen fehle, seien die Kunden. „Wir brauchen nicht nur Geld, sondern einen srategischen Partner“, sagt er. Darum seien die in „Die Höhle der Löwen“ gekommen.

Die Höhle der Löwen auf Vox: Ein Torhüter des TVB Stuttgart bekommt Doppel-Deal im Staffelfinale

Johannes Bitter (re.), Handball-Weltmeister, und Christian Monzel (li.), Deutscher Hockey-Meister, stellen in der Höhle der Löwen auf Vox ihr drinkbetter elixir vor.

Für den Torhüter des TVB Stuttgart ging es in „Die Höhle der Löwen“ um viel: Eine Investition in seinen Traum. Die Juroren bekommen jeweils ein Fläschchen und Monzel zeigt ihnen, wie sie das drinkbetter elixir zubereiten. Denn die Wirkstoffe sind nicht in der Flasche, sondern in der Kappe. „Cap drehen, runterdrücken und kräftig schütteln, damit sich die Wirkstoffe verteilen“, sagt er. Ingwer, Gingseng, Grüntee-Extrakt, Reservatrol, Alpha-Liponsäure seien enthalten, wie Joachim Bitter dem „Höhle der Löwen“-Juror Ralf Dümmel erklärt, der erstmal wissen will, was er da trinken soll.

Dagmar Wöhrl nippte und sagte, es sei fast geschmacksneutral. Daraufhin stöhte Georg Kofler auf und antwortete, er finde das Getränk alles andere als geschmacksneutral, es schmecke ihm nicht. Darum war er am Ende auch ��� ebenso wie Dagmar Wöhrl - raus aus dem Deal.

„Die Höhle der Löwen“: Ralf Dümmel bespricht heimlich den Deal mit Carsten Maschmeyer

Während Orthomol-Geschäftsführer und Nahrungsergänzungsmittel-Experte Nils Glagau mit Monzel und Johannes Bitter (TVB Stuttgart) über Solubilisierung, also die Lösbarmachung von Wirkstoffen, diskutierte, schlich Ralf Dümmel zu Carsten Maschmeyer und flüsterte ihm etwas ins Ohr. Als Maschmeyer an der Reihe war, lobte er das Konzept, wie Christian Monzel und Jogi Bitter das drinkbetter elixir platzieren wollen.

Da rief Dümmel: „Komm, Carsten, wie testen jetzt, ob die schnell und spontan sind.“ Dann zu den Gründern: „Ich bin überzeugt, dass hier zwei Löwen sitzen, die perfekt auf das passen, was ihr gerade erzählt habt.“ Er und Maschmeyer seien mit ihren Teams die perfekte Kombination, um das Getränk zu vermarkten. Für 30 Prozent seien sie dabei.

Carsten Maschmeyer fügte hinzu, damit es nicht wirke, als wollten sie die Gründer herunterhandeln, würden sie Monzel und TVB-Stuttgart-Torwart Johannes Bitter 300.000 Euro statt der gesuchten 200.000 für 30 Prozent Unternehmensanteile geben - und was immer sie an Working Capital bräuchten, würden sie bekommen.

Handball-Torwart Joachim Bitter aus Stuttgart fragte, wie viel Working Capital sie wohl brauchen würden und Maschmeyer antwortete: „Oh, ne Million?“ Bitter und Monzel strahlten. Vor der Entscheidung verließen sie noch einmal kurz „Die Höhle der Löwen“, um ihren Entwicklungspartner anzurufen. Dann verkündeten sie, dass sie den Deal annehmen: „Wir freuen uns auf die doppelte Kraft.“ Ein anderes Start-up aus Stuttgart bekam in der Höhle der Löwen ebenfalls einen Deal. Das Start-up Von Jungfeld aus Mannheim war zuvor in der Höhle der Löwen gescheitert. 

Rubriklistenbild: © TVNOW Bernd-Michael Maurer/Screenshot/Facebook.com/drinkbetterofficial

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