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Hauptbahnhof Stuttgart zum Geburtstag weiter Großbaustelle

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Dach des neuen Stuttgarter Hauptbahnhofs mit Lichtaugen.
Der Stuttgarter Bahnhof ist seit Jahren eine Großbaustelle. © Arnulf Hettrich/IMAGO

Zum 100-jährigen Geburtstag ist der Stuttgarter Hauptbahnhof eine einzige Großbaustelle.

Stuttgart (dpa/lsw) - Denn der denkmalgeschützte Bonatzbau wird fit gemacht für die Zukunft, um 2025 mit der geplanten Einweihung des Bahnprojektes Stuttgart 21 wieder genutzt werden zu können, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Ein erster Teil des heutigen Kopfbahnhofs ist am 23. Oktober 1922 in den Betrieb genommen worden.

Das historische Empfangsgebäude erhält im Zuge des Umbaus ein stabilisierendes Tragwerk und zwei neue Ebenen. Turm, Kopfbahnsteighalle, Mittelaufgang sowie die kleine und große Schalterhalle bleiben bestehen. An der heutigen Seite zu den Gleisen, dem zukünftigen Manfred-Rommel-Platz, entsteht eine neue Fassade, die an das historische Gebäude angepasst wird. Das Äußere des denkmalgeschützten Bauwerks bleibt erhalten.

Im Jahr 2025 soll sich dann auch der zurzeit abgebaute Mercedes-Stern vom Bahnhofsturm wieder drehen. Der erste Stern wurde 1952 installiert.

Im Zuge des milliardenschweren Bahnprojekts Stuttgart 21 wurden die Seitenflügel des historischen Gebäudes abgerissen. Es wird aber nicht nur der alte Hauptbahnhof der Landeshauptstadt umgebaut. Vielmehr geht es um die komplette Neuordnung des Bahnknotens - mit dem Bau neuer Bahnhöfe, Schienenwege, Tunnel und Brücken.

Der Bonatzbau, benannt nach dem Architekten Paul Bonatz, wurde von 1914 bis 1928 in mehreren Abschnitten gebaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde er beschädigt und dann wieder aufgebaut.

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