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GDL-Streik: Zugreisende müssen mit Einschränkungen rechnen

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Streik des Bahnunternehmens SWEG
Auf einer Anzeige im Stuttgarter Hauptbahnhof wird auf einen Streik der SWEG hingewiesen. © Christian Johner/dpa

Mitarbeitende der Verkehrsunternehmen Südwestdeutsche Landesverkehrs GmbH (SWEG) und der SWEG Bahn Stuttgart GmbH (SBS) treten ab heute in den Streik.

Stuttgart (dpa/lsw) - «Auf allen Strecken, wo die SBS und die SWEG fährt, wird es Einschränkungen geben», sagte der stellvertretende Vorsitzende des GDL-Bezirks Süd-West, Danny Grosshans, der Deutschen Presse-Agentur am Mittwochmorgen. Der Streik sollte um 3 Uhr beginnen. Grosshans konnte am frühen Morgen zunächst keine Informationen zu Teilnehmerzahlen nennen. Zugreisende im Südwesten müssten sich ab heute für unbestimmte Zeit auf Behinderungen im Bahnverkehr einstellen.

Grund ist, dass die Lokführergewerkschaft GDL zum fünften Mal Lokomotivführer, Zugbegleiter, Werkstattmitarbeiter, Ausbilder, Mitarbeiter des SWEG-Kundencenters und Disponenten der SWEG und der SBS zu einem Streik aufgerufen hat. Schon in den vergangenen Wochen hatte die GDL mehrfach zu Warnstreiks und nach erfolgter Urabstimmung zu Streiks bei der SWEG aufgerufen. Die GDL will laut ihrem Bundesvorsitzenden Claus Weselsky keine tarifliche Ungleichbehandlung in den Unternehmen SWEG und SBS zulassen.

Die SWEG kündigte bereits im Vorfeld an, infolge der Arbeitskampfmaßnahmen sei im Streikzeitraum mit betrieblichen Störungen in ihren Netzen zu rechnen. Die Münstertalbahn werde im Busnotverkehr bedient. Stärkere Streikauswirkungen seien im Stuttgarter Netz/Neckartal der Konzerntochter SBS zu erwarten. Fahrgäste wurden gebeten, sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindungen zu informieren.

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