Vor der Weltpremiere

Daimler verbannt bei neuer C-Klasse den Mercedes-Stern von der Motorhaube - Fans entsetzt

Die neue Mercedes-Benz C-Klasse.
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Die neue Mercedes-C-Klasse erinnert optisch an die S-Klasse - ein langjähriges Detail fehlt diesmal jedoch.
  • Julian Baumann
    vonJulian Baumann
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Am 23. Februar enthüllte die Daimler AG die neue C-Klasse in einer digitalen Weltpremiere. Das Modell erinnert optisch an die S-Klasse - Fans vermissen jedoch ein langjähriges Detail.

Update, 15:00 Uhr: Die neue Mercedes C-Klasse der Daimler AG ist nun offiziell enthüllt. Wie die Teaserbilder bereits andeuteten, erinnert das Modell an die im vergangenen Jahr vorgestellte S-Klasse, ist jedoch ein ganzes Stück kleiner. Obwohl der Stuttgarter Autobauer seinen Fokus inzwischen auf E-Autos setzt, ist die neue C-Klasse ein Hybrid-Modell. „Sowohl die Limousine als auch das T-Modell werden als Plug-in Hybrid-Versionen kommen und Sie haben dabei die Wahl zwischen Benzin- und Dieselmotoren“, sagte Daimler-R&D-Chef Markus Schäfer. Dabei soll jedoch ebenfalls verstärkt auf die E-Mobilität gesetzt werden. „Der neue C-Klasse Plug-in Hybrid ermöglicht Ihnen 100 Kilometer elektrisches Fahrvergnügen und ist im Alltag ein elektrisches Fahrzeug“, so Schäfer.

Die neue C-Klasse von Mercedes hat nun nicht mehr den typischen Mercedes-Stern auf der Motorhaube.

Update vom 23. Februar, 12:30 Uhr: Die Daimler AG wird am heutigen Dienstag, dem 23. Februar, die neue Mercedes C-Klasse in einer digitalen Weltpremiere vorstellen. Das Modell wird bereits mit einiger Spannung erwartet und soll die Messlatte für die Fahrzeuge des schwäbischen Autobauers hoch hängen. Bislang sind von der C-Klasse der Stuttgarter nur Teaserbilder bekannt, die stellweise nur erahnen lassen, wie das Fahrzeug tatsächlich aussehen wird. Einige optische Details erinnern jedoch an die berühmte S-Klasse, dem Aushängeschild des Autobauers.

Bereits vor der Enthüllung der neuen C-Klasse der Daimler AG traf ein Detail bei den Mercedes-Fans auf Entsetzen. Die bereits veröffentlichten Bilder lassen erahnen, dass der weltbekannte Konzern tatsächlich das wohl noch bekanntere Firmen-Logo auf dem neuen Modell nicht wie gewohnt platzieren wird. Der Mercedes-Stern als Symbol ist nicht nur auf der ganzen Welt bekannt, sondern prägt auch das Stadtbild Stuttgarts deutlich. Neben der Konzernzentrale in Untertürkheim und dem Mercedes-Benz-Museum prägt auch der Turm des Hauptbahnhofs der Landeshauptstadt ein überdimensionaler Stern, der nahezu in der ganzen Innenstadt zu sehen ist. Bislang war das Logo nicht wie bei anderen Autobauern eindimensional auf der Motorhaube angebracht, sondern als haptisches Modell platziert.

Der Mercedes-Stern der Daimler AG als Modell auf der Motorhaube war nicht nur optisch ein Hingucker, sondern führte auch immer wieder bei Besitzern der Fahrzeuge zu Verzweiflung. Der Stern ist nämlich ein beliebtes Objekt für dreiste Sammler, die das Modell gerne mal von der Motorhaube abrissen. Mit der neuen C-Klasse ist das nun wohl vorbei. Der Stern soll zukünftig nämlich nicht mehr auf der Motorhaube, sondern als Logo auf dem Frontgrill platziert werden. Bei den Markenfans kommt diese Designentscheidung jedoch überhaupt nicht gut an.

Einige Mercedes-Fans betrauern den Wegfall des beliebten haptischen Logos. „Schade, dass es den Stern auf der Haube nicht mehr gibt“, schrieb beispielsweise ein User unter dem Video. Andere wollen aufgrund der Designentscheidung sogar von einem Kauf der neuen C-Klasse absehen. „Ohne den Stern auf der Haube kommt ein Kauf für mich nicht in Frage. Dann lieber der Vorgänger.“ Bei der letzten großen Weltpremiere der S-Klasse in Sindelfingen brachte Daimler-Chef Ola Källenius das weltbekannte Logo übrigens persönlich an dem Vorführmodell der Luxuslimousine an. Damit kann bei der heutigen Weltpremiere der C-Klasse demnach nicht gerechnet werden.

Erstmeldung vom 16. Februar: Stuttgart - Die Daimler AG machte in jüngster Zeit mit der angekündigten Spaltung des weltbekannten Konzerns aus der Landeshauptstadt Stuttgart von sich reden. Unter dem Namen Mercedes-Benz AG sollen zukünftig weiterhin Autos und Vans produziert werden, während die Truck-Sparte als eigenständiges Unternehmen ebenfalls an die Börse gehen soll. Nachdem die letzten veröffentlichten Fahrzeuge des Auto-Pioniers eher gemischte Resonanzen erhielten, setzt der schwäbische Autobauer am 23. Februar zu einem neuen Ansatz an und stellt das neue Modell der C-Klasse in einer digitalen Weltpremiere vor.

Die Daimler AG setzt verstärkt auf die Herstellung von E-Autos und präsentierte in den vergangenen Wochen bereits zwei Modelle der Reihe EQ. Der SUV EQA traf nach seiner Vorstellung allerdings auf polarisierende Meinungen und Daimler steht mit dem Mercedes EQA auch unter deutlichem Druck. In einer Woche soll nun also die neue C-Klasse enthüllt werden, während Autofans noch immer auf die mit Spannung erwartete elektrische S-Klasse EQS warten, die ebenfalls noch in diesem Jahr Premiere feiern soll. Die bislang bereits gesichteten Prototypen der neuen Mercedes C-Klasse erwecken allerdings deutliche Erinnerungen an die beliebte S-Klasse, soll aber dennoch einen anderen Weg einschlagen, wie das Portal autobild.de berichtet.

Daimler AG: Weltpremiere der neuen Mercedes C-Klasse - was bislang bekannt ist

Die neue C-Klasse der Marke Mercedes-Benz der Daimler AG wird zwar erst in einer Woche, am 23. Februar, der Öffentlichkeit präsentiert, die bereits mehrfach gesichteten Erlkönige (Prototypen) lassen doch bereits einige Rückschlüsse auf die neue Limousine zu.

Bereits im Vorfeld der Weltpremiere gab der Hersteller aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt zwei Besonderheiten bekannt. Zum einen wird die neue C-Klasse nicht nur als Limousine erscheinen, sondern auch als Kombi, der zeitgleich am 23. Februar vorgestellt werden soll. Zudem handelt es sich bei dem neuen Mercedes-Modell nicht um ein E-Auto der Reihe EQ, aber „als erste Baureihe des Herstellers ist die neue Modellgeneration durchgängig elektrifiziert“, heißt es in einer vorab veröffentlichten Pressemitteilung. Demnach setzt die C-Klasse weiterhin auf einen Vierzylindermotor, jedoch mit eingebauter Elektro-Unterstützung.

Laut autobild.de soll die neue C-Klasse der Daimler AG im Vergleich zu den Vorgängermodellen deutlich länger werden. Die Limousine kommt auf eine gesamte Länge von 4,75 Metern, ist also rund 6,5 Zentimeter länger als der Vorgänger. Daneben soll das Modell auch über 2,5 Zentimeter höheren Radstand verfügen. Das bedeute für die Rückbank zwei Zentimeter mehr Beinfreiheit und 3,5 Zentimeter mehr Kniefreiheit, schreibt das Autoportal.

Doch auch in der äußeren Ansicht wird sich einiges ändern. So soll die C-Klasse laut den bisherigen Leaks der Erlkönige mit straffen Linien aufwarten, die sich optisch an die Mercedes E-Klasse annähern. Und auch das Heck mit zweigeteilten Rückleuchten könnte die Limousine deutlich von den Vorgängermodellen unterscheiden.

Daimler AG: Neue Mercedes C-Klasse erweckt Erinnerungen an das wohl bekannteste Modell

Die Daimler AG ist weltweit für die Modelle von Tochter-Unternehmen Mercedes-Benz bekannt. Ein Modell der Marke ist besonders beliebt und gilt als das Flaggschiff des schwäbischen Herstellers. Im vergangenen Jahr stellte Daimler in einer groß angelegten Weltpremiere aus der Factory 56 in Sindelfingen die neue S-Klasse vor. Laut autobild.de soll auch die in wenigen Tagen Premiere feiernde C-Klasse sich zumindest in gewissen Aspekten an der Luxuslimousine orientieren. Das Autoportal dürfte bereits eine Testfahrt in einem Prototypen machen und berichtet von einem Cockpit, dass deutlich an die S-Klasse erinnert. Der zum Fahrer geneigte Hochkant-Bildschirm auf der Mittelkonsole sei mit 11,9 Zoll zwar etwas kleiner als im Flaggschiff, übernehme aber die Steuerung von Navi, Klima und Co.

Die neue C-Klasse der Daimler AG ist als Hybrid mit Elektro-Unterstützung zwar kein E-Auto, soll jedoch auch von der Software profitieren, die auch die kommende EQS auszeichnen sollen. „Als weiteres Highlight erhält nach der neuen S-Klasse auch die neue C-Klasse die zweite Generation MBUX“, heißt es in der Pressemitteilung des Konzerns. Daimler hatte erst zum Ende des vergangenen Jahres den größten Bildschirm für die neue EQS angekündigt, der jemals in ein Mercedes-Modell verbaut wurde. Damit soll das neue E-Auto zum Super-Konkurrenten für Tesla werden. Bis das neue elektrische Flaggschiff der Öffentlichkeit präsentiert werden kann, wird wohl noch einige Zeit vergehen. Pünktlich zum Frühjahr enthüllt die Daimler AG demnach zunächst die neue C-Klasse als Limousine und Kombi unter dem Namen T-Modell, wie autobild.de berichtet.

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