Kampf gegen Hochwasser

Flut-Katastrophe: Daimler schickt spezielle Fahrzeuge und eine Million Euro - „sind tief betroffen“

Der Mercedes-Benz Unimog UHE 5023 fährt durch einen Wassergraben.
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Hilfe für die Hochwasser-Gebiete: Die Daimler AG spendet Geld und schickt Sonderfahrzeuge wie den Unimog in die betroffene Region (Symbolbild).
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Die Daimler AG hat den vom Hochwasser zerstörten Gebieten Unterstützung zugesagt. Neben einer Geldspende schickt der Konzern auch Sonderfahrzeuge in den Einsatz vor Ort.

Stuttgart - Während in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten in Deutschland noch immer Bergungs- und Aufräumarbeiten laufen, drohen wegen eines Gewittertiefs erneut Fluten in Deutschland. Während die Bilder der Flutkatastrophe für Entsetzen gesorgt haben, sorgt die Welle der Solidarität zumindest für ein wenig Hoffnung in all der Zerstörung. Nachdem bereits Lidl 10 Millionen Euro an die Hochwasser-Opfer gespendet hat, kündigte jetzt auch die Daimler AG umfangreiche Unterstützung an.

Der Fahrzeughersteller aus Stuttgart spendet eine Million Euro an das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und das Technische Hilfswerk (THW), wie der Konzern in einer Pressemitteilung schrieb. Darüber hinaus stellt die Daimler AG hochgeländegängige Sonderfahrzeuge von Mercedes-Benz zur Verfügung, die Rettungsteams im Einsatz unterstützen sollen.

Daimler AG schickt Sonderfahrzeuge ins verwüstete Gebiet

Bereits am vergangenen Freitag starteten erste Unimogs vom Mercedes-Benz-Werk Wörth in das vom Hochwasser besonders schwer getroffene Gebiet in Rheinland-Pfalz. Die Unimogs sind speziell für den Einsatz in schwierigem Gelände gemacht. Die Fahrzeuge sind auch in Steillagen extrem standsicher und können zudem mit verschiedenen Geräten und Aufbauten ausgestattet werden. Teilweise haben Unimogs eine Bodenfreiheit von bis zu einem halben Meter, wodurch sie auch durch Gewässer fahren können.

Zusätzlich zu den Unimogs fahren zur Unterstützung noch weitere geländegängige Fahrzeuge der regionalen Feuerwehren. Andere Helfer aus der Region Stuttgart wurden bereits wieder heimgeschickt. Die Spende über eine Million Euro soll vor Ort eingesetzt werden, um die Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen und zum Wiederaufbau der zerstörten Gebäude beitragen.

Daimler AG sendet Unterstützung an Hochwasser-Opfer: CEO Ola Källenius zeigt sich betroffen

In der Pressemitteilung des Unternehmens zeigte sich Daimler-CEO Ola Källenius betroffen von den Folgen des Hochwassers in der Region. „Unser Mitgefühl gilt den Menschen in den Katastrophengebieten. Wir sind tief betroffen von den Nachrichten und Bildern, die uns derzeit aus den Hochwasserregionen erreichen“, so Källenius.

Neben der Soforthilfe und den Spezialfahrzeugen machte die Daimler AG auch den eigenen Beschäftigten in den Krisengebieten ein Angebot. Wer selbst von der Flutkatastrophe betroffen ist oder sich beim Technischen Hilfswerk und den freiwilligen Feuerwehren engagiert, wurde vom Unternehmen freigestellt.

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