Verkauf in der Lkw-Sparte zieht an

Daimler AG rechnet mit mehr Gewinn beim Verkauf von Lastwagen

Mit dem Mercedes-Benz GenH2 Truck präsentiert Daimler Trucks sein Konzept für ein brennstoffzellenbetriebenes Langstreckenfahrzeug für flexible und anspruchsvolle Einsätze mit Blick auf Strecken, Entfernungen und Nutzlast. Start der Serienproduktion ist für die zweite Hälfte der 2020er Jahre geplant.
+
Zukunft von Daimler Trucks: Ein massiver Stellenabbau hängt auch am vorherrschenden Antrieb - wie hier dem neuen Wasserstoff-LKW.

Die Daimler AG hat im zweiten Quartal 2021 trotz Chipkrise hohe Gewinne eingenommen. Der Hersteller rechnet nun auch mit einem Zuwachs im Lkw-Segment.

Stuttgart (dpa) - Der Auto- und Lkw-Bauer Daimler sieht nach einem starken zweiten Quartal nun auch für seine Lastwagensparte etwas mehr operativen Gewinn in diesem Jahr. Bei der um Sondereffekte bereinigten Umsatzrendite für das Geschäft mit Trucks und Bussen rechnet Daimler nun im Gesamtjahr mit einem Wert von 6 bis 8 Prozent, wie der Dax-Konzern am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. Bisher standen 6 bis 7 Prozent im Plan, allerdings hatte das Management bereits das obere Ende der Spanne in Aussicht gestellt.

Wegen der Lieferschwierigkeiten mit Elektronikchips geht das Unternehmen beim Autoabsatz von Mercedes-Benz allerdings nicht mehr von einer deutlichen Steigerung gegenüber dem Vorjahr aus, sondern von Verkäufen auf Vorjahresniveau.

Daimler AG: Konzern machte zwischen April und Ende Juni 3,6 Milliarden Euro Gewinn

Eckdaten zum operativen Geschäft im zweiten Quartal hatte Daimler bereits mitgeteilt. Der Umsatz kletterte gegenüber dem coronabedingt eingebrochenen Geschäft vor einem Jahr um 44 Prozent auf 43,5 Milliarden Euro. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern lag wie bekannt bei 5,42 Milliarden Euro.

Vor einem Jahr hatte der Konzern hier noch 708 Millionen Euro operativen Verlust ausgewiesen. Unter dem Strich machte Daimler nach Minderheiten zwischen April und Ende Juni 3,6 Milliarden Euro Gewinn - vor einem Jahr waren es 2 Milliarden Euro Verlust gewesen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare